Tanzcafé Oma Doris will wieder mehr auf Livemusik setzen

Dortmunder Nachtleben

Die Oma Doris, das Tanzcafé an der Reinoldikirche, hat die Liebe zu Konzerten und Lesungen wiederentdeckt. Seit 1976 gibt es den Club an der Reinoldistraße 2-4, der schon in den Anfangszeiten einen Schwerpunkt auf Livemusik setzte. Nun knüpft Betreiber Ben Bolderson an diese Tradition an.

DORTMUND

, 05.01.2017, 14:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tanzcafé Oma Doris will wieder mehr auf Livemusik setzen

Das Tanzcafé Oma Doris will mehr Live-Events veranstalten.

„Früher gab es hier die Livekapelle zum Kuchen und getanzt wurde auch zu Bands“, sagt Bolderson. Daher kam die Idee für mehr Liveformate und neue Kooperationen mit Konzertveranstaltern. „Wir wollen dem Club mit Lesungen und Konzerten noch mehr Kultur einhauchen“, sagt Bolderson.

2016 seien diese Formate bereits so erfolgreich gelaufen, dass sie 2017 fortgeführt und ausgebaut werden. Oma Doris war in den letzten Monaten nicht nur immer wieder Drehort für Musikvideos (unter anderem von Walking on Rivers, Mackie Messer, Goldroger), das Tanzcafé hat sich auch nach und nach einen Namen in der Liveszene gemacht.

Eine Bereicherung

Dortmunder Veranstalter wie 3Dog Entertainment und die Feine Gesellschaft gehören genauso zum Netzwerk wie der Hip-Hop-Verein Krupplyn und das Hoemma-Magazin mit der Lesereihe „Poser, Prollos & Poeten“. Abgesehen davon, dass der Club damit neue Zielgruppen erschließt, bereichert er die Liveszene. Zum einen als Ergänzung zum Konzerthaus und Domicil im Brückstraßenviertel. Zum anderen stadtweit als Ergänzung zum FZW, Rekorder und Sissikingkong.

Dazu kommt das besondere Flair der Oma Doris. Der Retroclub mit gepolsterten Sitzgruppen, die noch die Tischnummer in den Lampen tragen, ist in der Form einzigartig. So wie die musikalische Ausrichtung. Neben Indie, Folk und Ska ist es vor allem der Hip-Hop, der hier ein neues Zuhause gefunden hat. Mit der Dortmund City Cypher, dem Krupplyn-Kollegtiv und der Reihe „Bring your own Beats" hat die Hip-Hop-Szene eine neue, feste Anlaufstelle. Und zugleich eine Plattform für aufstrebende Musiker.

Die nächsten Live-Events im Oma Doris:

  • 13. Januar, 23 Uhr: Bring your own Beats mit Moglii
  • 14. Januar, 19.30 Uhr: Fil Bo Riva (ausverkauft)
  • 4. Ferbuar, 20 Uhr : Eloquent
  • 16. Februar, 20 Uhr: Dortmund City Cypher
  • 21. Februar, 19.30 Uhr: Poser, Prollos & Poeten
  • 25. Februar, 19 Uhr: Goldroger