Theater in der Region

Theater in der Region

Das ist mal ein dicker Hund! Die Tür zum Vereinslokal wurde eingetreten, schlimmer noch: Der einzige Pokal, den der FC Hinter-Marl je errang, liegt in Trümmern. Der Täter floh durchs Fenster. Vereinspräsident Von Kai-Uwe Brinkmann

Ein tschechisches Team am Aalto-Theater in Essen lässt Smetana-Oper "Die verkaufte Braut" auf Deutsch singen. Lokalkolorit, ja, aber folkloristische Tänze – Fehlanzeige. Von Klaus Stübler

Westfälisches Landestheater

Wenn der Geheimdienst mit Nazis kungelt

„Das München-Komplott“ am Westfälischen Landestheater in Castrop-Rauxel ist ein zäher Politthriller ohne rechte Spannung. Von Kai-Uwe Brinkmann

Mit Stilvielfalt – von Ballett über Modern Dance bis hin zu Hip-Hop – und schnellen Wechseln begeistern die virtuosen Tänzer vom Alvin Ailey American Dance Theater das Publikum. Seit Dienstag gastiert

Das Theater Hagen bringt schwedischen Kinohit „Wie im Himmel“ auf die Bühne. Von Karsten Mark

Babett Grube und Lucie Ortmann interessieren sich am Theater Oberhausen nicht wirklich für die Tragödie des Sophokles, sondern nur für dessen Titelheldin. Von Klaus Stübler

Erste Solisten aus acht Tanzhäusern waren die Stars der 26. Ballettgala in Dortmund. Darunter war ein Paar, das die Tanzfreunde besonders fasziniert. Von Julia Gaß

1100 Menschen gingen am Sonntag auf die Reise „Jackpott“. Das Ziel war unbekannt. Und da gab es einige Überraschungen. Von Max Florian Kühlem

In dieser Spielzeit feiert das Essener Grillo-Theater seinen 125. Geburtstag. Deshalb konnten im vergangenen Herbst die Zuschauer aus fünf Stücken auswählen, mit welchem Werk die Jubiläumssaison eröffnet werden soll.

Als Deutschland-Premiere war Daniel Kehlmanns Stück „Heilig Abend“ im Mülheimer Theater an der Ruhr zu sehen. Ein Abend, der zum Nachdenken anregt. Von Klaus Stübler

Eine faszinierende Reise durch das Reich der Schatten unternimmt die US-Tanzkompanie Pilobolus noch bis zum 6. August in der Kölner Philharmonie: Umjubelte Premiere feierte „Shadowland 2 – Das neue Abenteuer“

„Arabella“ ist ein Abschiedswerk – von der Jugend und von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. In Dortmund eröffnete es am Sonntagabend die letzte Saison des Opernintendanten Jens-Daniel Herzog. Von Julia Gaß

Das Bühnenbild in der Maschinenhalle Zweckel wird dominiert von einem Teppich, 15 Meter im Quadrat, der von Emporen flankiert ist. Ein bisschen wie eine Arena, als fänden hier Schaukämpfe statt. Und wirklich Von Kai-Uwe Brinkmann

Bevor in der Uraufführung „Wir müssen reden“ das erste Wort fällt, vergeht im Theater Unten des Bochumer Schauspielhauses eine ganze Weile. Doch dann fördert Regisseurin Anna Fries mit dem Text von Laura Von Max Florian Kühlem

Mit viel Gebrüll und Gerenne – untermalt von einem düsteren Elektro-Klangteppich – hat Heike M. Götze Friedrich Schillers Trauerspiel „Maria Stuart“ auf die Kammerbühne des Bochumer Schauspielhauses gebracht.

Mario Salazar nennt sein Stück „Schimmelmanns: Verfall einer Gesellschaft“, das Oberhausens neuer Intendant Florian Fiedler am Freitag in seinem Theater uraufgeführt hat, eine „Nazi-Horrorboulevard-Dramödie“. Von Klaus Stübler

30. Kölner Sommerfestival

Familie Flöz bezaubert ohne Worte

Mit einer Hommage an das Theater ist das 30. Kölner Sommerfestival am Samstag gestartet: Das Theaterkollektiv Familie Flöz kehrte nach 25 Jahren in die Kölner Philharmonie zurück und begeisterte das Publikum

Die Landestheater sind immer die ersten, die ihre neuen Spielpläne vorstellen, damit sich die Bühnen, auf denen sie gastieren, darauf einstellen können. Gestern haben die vier Landestheater in NRW (in Von Julia Gaß

Mit dem Konzert „Monophonie“ hat Johan Simons' Ruhrtriennale nicht nur die Brücke zu Vorgänger Heiner Goebbels geschlagen, sondern auch die archaischen Klänge des Avantgarde-Komponisten Harry Partch an Von Max Florian Kühlem

Es zieht sie einmal mehr in die Schmuddelecken von New York. Musical-Professor Sascha Wienhausen und seine Studenten der Hochschule Osnabrück, die vor zwei Jahren mit „Avenue Q“ ihren frech-subversiven Von Karsten Mark

Mit Ende der Spielzeit 2016/17 beendete Norbert Hilchenbach seine 10-jährige Intendanz am Theater Hagen, damit auch seine insgesamt 45-jährige Berufslaufbahn und verabschiedet sich in den Ruhestand. Von Christopher Stolz

Zum zwölften Mal vergibt der Deutsche Bühnen am 3. November in Leipzig den „Faust“, den wichtigsten deutschen Theaterpreis. Den Preis für das Lebenswerk bekommt Elfriede Jelinek. Zu den Nominierten in Von Julia Gaß

Es ist vollbracht. Im dritten Jahr hintereinander hat Regisseur Luk Perceval die „Trilogie meiner Familie“ bei der Ruhrtriennale nun abgeschlossen. Nach „Liebe“ und „Geld“ hatte am Donnerstag „Hunger“ Von Karsten Mark

Leitung Prinzregentheater

Theaterskandal in Bochum

Die Stadt Bochum hat einen handfesten Theaterskandal. Über die Nicht-Verlängerung des Vertrags der Leiterin des Prinzregenttheaters Romy Schmidt ist ein Streit ausgebrochen, in den sich auch Prominente Von Max Florian Kühlem

Choreograf Trajal Harrell (Foto) tanzt vor einer blauen Hausfassade zu lauter Popmusik, während das Publikum um das Bühnenbild herum in den Zuschauerbereich strömt. Die drei Sitzreihen sind schnell voll,

Vom Stammvater Abraham hat jeder schon einmal gehört, der auch nur ansatzweise christlich, jüdisch oder muslimisch erzogen wurde. Auf ihn führen alle drei Religionen ihren Ursprung zurück. Die Mutter Von Karsten Mark

Kirche und Obrigkeit halten daran fest, dass die Erde Zentrum des Universums sei, der Mensch die Krone der Schöpfung. Am Essener Grillo-Theater feierte Konstanze Lauterbachs Inszenierung von Brechts "Leben Von Kai-Uwe Brinkmann

Mit einem „Wut/Rage“- Mix aus Texten von Elfriede Jelinek und Simon Stephens setzten die Ruhrfestspiele am Wochenende einen hochaktuellen Schlusspunkt unter ein sehr politisches Festival.

Mit viel "Amore", ekstatisch guter Rockmusik aus Österreich und dem obligatorischen Feuerwerk gingen die Recklinghäuser Ruhrfestspiele fulminant zu Ende. Das Abschlusskonzert im Stadtgarten vor dem Festspielhaus-

Für das Schauspiel Dortmund neigt sich die Zeit im Ausweichquartier Megastore dem Ende entgegen. Am Sonntag stand mit "Der Futurologische Kongress" die letzte Premiere auf dem Spielplan. Weiter geht’s Von Andreas Schröter

Jacques Offenbach konnte sein Meisterwerk, die fantastische Oper "Hoffmanns Erzählungen" nicht vollenden: Er starb, ohne sie ganz instrumentiert zu haben, aber gerade diesem Unvollendetsein verdankt das Von Heinz-Albert Heindrichs

Die Beatniks kommen ins Rentenalter - und werden damit zu einer interessanten Zielgruppe für die Stadttheater. Was liegt also näher, als ihren wilden Jugendjahren endlich mal eine abendfüllende Hommage zu widmen. Von Karsten Mark

Die Kammerspiele des Bochumer Schauspielhauses sind innen nicht wiederzuerkennen. Wo sonst gefeierte Künstler auf der Bühne stehen, schwirren Dutzende Arbeiter herum. Das gesamte Schauspielhaus Bochum Von Christopher Stolz

Ein junger Mann verzweifelt an dem globalen Kapitalismus. Er würde so gerne etwas ändern, aber wie. Davon erzählt Autor Philipp Löhle in "Schlaraffenland", einem Auftragswerk für das Theater Basel. Die

Die "Ruhrbühnen" lassen die "Odyssee" aus dem Kulturhauptstadtjahr wieder aufleben: Zehn der elf Ruhrbühnen aus neun Städten beteiligen sich am 1. Oktober von 10 bis 19 Uhr an einer Theaterreise. Auf Von Tim Vinnbruch

Fast 800 Seiten hat der bild- und sprachgewaltige Jahrhundertroman "Die Blechtrommel" von Günter Grass im Original. In seiner Frankfurter Bühnenadaption dampft Oliver Reese den Wälzer rigoros ein, auf

In Mozarts "Titus" wird ein Anschlag auf den römischen Kaiser verübt. Das Kapitol steht in Flammen. Bei Frédéric Buhrs am Samstag am Aalto-Theater herausgekommener Inszenierung dieses Opernklassikers Von Klaus Stübler

Claus Peymann trägt sein Herz auf der Zunge. Auch nach jahrzehntelanger, steiler Karriere kämpft er noch mit der Leidenschaft eines jungen Heißsporns für das Theater. Dabei ist der scheidende Direktor

Theater Dortmund

Kampf gegen den Ekel

Die Zuschauer betreten einen mit warmem, aber nicht allzu hellem Licht ausgeleuchteten Raum, der mit allerlei Pflanzen zugestellt ist. Man muss sich zunächst orientieren, wo man denn überhaupt Platz nehmen kann. Von Andreas Schröter

Anne Lepper hat für ihr Stück "Mädchen in Not" den mit 15000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikerpreis gewonnen. Die zum zweiten Mal zum Dramatikerwettbewerb Stücke eingeladene Autorin beschreibt den Emanzipationsversuch

Bei der Preisverleihung zum Abschluss des NRW-Theatertreffens in Detmold hatte das Schauspiel Essen Grund zum Jubeln: Den mit 1000 Euro dotierten Preis "bester Darsteller" in "Das Prinzip Jago" teilen Von Julia Gaß

Wut, überall nur dumpfe Wut. Bei den Islamisten, den Terroristen, bei Pegida-Krakeelern und Populisten. Wut auf die eigene Ohnmacht, Wut auf die Wut der anderen. Elfriede Jelinek hat "Wut" als beherrschende Von Kai-Uwe Brinkmann

Nach der Kartenkontrolle im Mülheimer Ringlokschuppen gibt es ein Bändchen mit dem Aufdruck "Tagesgast" und mit dem Betreten des Theatersaals sticht dem Zuschauer der typische Hallenbadgeruch nach Desinfektionsmittel in

Mit stehenden Ovationen hat das Publikum der Ruhrfestspiele das Aterballetto am Samstag gefeiert: Die Kompanie der freien Tanztheater-Szene Italiens präsentierte die beiden Choreografien "Lego" und "Antitesi"

Sebastian Hartmann hat mit dem Deutschen Theater Berlin einen Klassiker der Moderne auf die Bühne gewuchtet: Döblins "Berlin Alexanderplatz". "Alles, was Sie jetzt sehen, ist ein Traum im Traum", sagt

Der Titel von Bernard-Marie Koltès Stück von 1981 lässt schon vermuten, dass es sich nicht um eine politisch korrekte Reflexion um Fremdheit und Rassismus handelt: "Der Kampf des Negers und der Hunde" Von Max Florian Kühlem

Das Essener Grillo-Theater wird in diesem Jahr 125 Jahre alt. Unter dem Motto "Wer zahlt die Zeche?" feiert das Schauspiel Essen ab September die Jubiläumsspielzeit 2017/18. Von Tim Vinnbruch

Flüchtlinge kommen. Ein Treck von Karren und Gespannen rollt durch ein Städtchen am Rhein, beladen mit dem, was die Vertriebenen vor Napoleons Soldateska retten konnten. Die Städter stehen am Weg und Von Kai-Uwe Brinkmann

Nach 25 Jahren am Theater Oberhausen kreierte Hartmut Stanke am Freitag zum Abschied eine Rolle neu, mit der er 1990 schon einmal in Dortmund auf der Bühne stand: den Theatermacher in Thomas Bernhards Von Klaus Stübler

Es muss ja nicht immer Mozarts "Zauberflöte" für Kinder sein. Eine neue Kinderoper ist wichtig, wenn die Theater den Besuchernachwuchs ernst nehmen wollen. Von Julia Gaß