Tipps für den Umgang mit Hunden im Büro

Regeln für Hundebesitzer

Moira Gerlach vom Deutschen Tierschutzbund erklärt, was aus arbeitsrechtlicher Sicht zu beachten ist.

Dortmund

, 30.07.2019, 14:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tipps für den Umgang mit Hunden im Büro

Wer seinen Hund mit ins Büro bringt, sollte das vorher mit Chef und Kollegen absprechen. Auch ein Rückzugsort für den Vierbeiner ist wichtig. © picture alliance/dpa

Ein Recht auf die Mitnahme des Hundes gibt es nicht. Nur im Einzelfall (jahrelange Mitnahme oder mündliche, besser schriftliche Zusage, unwiderrufliche Zusicherung) kann daraus ein Rechtsanspruch erwachsen.

  • Der Vorgesetzte muss auf gesundheitliche Aspekte, zum Beispiel Allergien von Kollegen, Rücksicht nehmen.
  • Das Tier darf keine gesundheitliche Beeinträchtigung für den Menschen nach sich ziehen (Infektionskrankheiten, Parasiten). Ein tierärztliches Attest ist von Vorteil.
  • Der Hund sollte haftpflichtversichert sein. Zusätzlich sollte man Absprachen treffen - und bestimmte Räume wie die Küche sollten für Hunde auch tabu sein.
  • Der Hund sollte regelmäßig geimpft sein, und es sollte eine regelmäßige Parasitenprophylaxe (gegen Flöhe/Zecken/Würmer) erfolgen.

Schriftliche Regeln bringen Sicherheit

Der Bundesverband Bürohunde (BVBH) empfiehlt Unternehmen, mit ihren Mitarbeitern schriftliche Regeln festzulegen - und den Hund nicht nur nach mündlicher Absprache im Betrieb zu „dulden“. „Dann sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer beide auf der sicheren Seite, gerade auch wenn es einmal zu einem Wechsel im Management kommt“, erklärt BVBH-Vorsitzender Markus Beyer.

Diese Regeln können im Arbeitsvertrag, in einer Betriebsvereinbarung oder ganz einfach in einer Hausordnung festgehalten werden.

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