Tipps: So erleben Sie Dortmunds Highlights an nur einem Tag

Welt-Tourismus-Tag

Ein Trip nach Dortmund lohnt sich für Touristen – selbst wenn sie nur 24 Stunden Zeit für eine Stadterkundung haben. Anlässlich des Welt-Tourismus-Tages am 27. September haben wir einen perfekten Tag in der Ruhrmetropole durchgeplant. Welche Sehenswürdigkeiten dabei auf keinen Fall fehlen dürfen, verraten wir hier.

DORTMUND

, 27.09.2014, 08:27 Uhr / Lesedauer: 5 min
Eroeffnung Thier Galerie
[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 15.09.2011]

Eroeffnung Thier Galerie [Foto: Dieter Menne, RN Datum: 15.09.2011]

In Dortmund können Touristen richtig viel erleben. In der ehemaligen Industriestadt herrscht einige riesige Auswahl an Freizeit- und Kulturangeboten. Zudem locken in der Ruhrmetropole tolle Shopping-Möglichkeiten – und natürlich der schwarzgelbe Weltklasse-Fußball. Vor allen Dingen die Besucher, die nur wenig Zeit in der Stadt verbringen können, haben die Qual der Wahl.Perfekter Tag in Dortmund durchgeplant Doch da können wir behilflich sein – wir haben einen perfekten Tag in Dortmund für Sie durchgeplant. Hier erfahren Sie, welche Höhepunkte der Stadt Kurzzeit-Touristen unbedingt gesehen haben sollten. Außerdem verraten wir kleine Geheimtipps, die den Aufenthalt in Dortmund zu etwas ganz Besonderem machen. Los geht's!

10 Uhr: Kokerei Hansa

Die erste Station auf der 24-Stunden-Stadttour durch Dortmund ist die Kokerei Hansa in Huckarde. Warum Touristen diesem altehrwürdigen Relikt der Dortmunder Industrie unbedingt einen Besuch abstatten sollten, verrät Sigrun Späte, Pressesprecherin von DortmundTourismus, im Video: VIDEO KOKEREI

Auf dem Hinweg zur Kokerei sollten Sie unbedingt einen Zwischenstopp am Dortmunder Hafen einlegen. Der liegt, wenn Sie aus der Innenstadt kommen, sowieso auf dem Weg. Hier gibt's das schöne Hafenamt zu bewundern, das am Sunderweg 130 liegt und am besten über die U-Bahn-Station "Hafen" zu erreichen ist. Besucher können sich vor Ort ein Bild davon machen, wie viel Betrieb im größten Kanalhafen Europas herrscht. 11.30 Uhr: U-Turm

Es ist eines der neueren Markenzeichen Dortmunds: Seit 2010 lockt das "U" Besucher in die Stadt. Auf mehreren Etagen gibt es im ehemaligen Brauturm Kunst zu bestaunen – unter anderem vom Dortmunder "Museum am Ostwall" und dem "Hartware Medienkunstverein". Für Kurzzeit-Touristen lohnt ein Abstecher in den citynahen Turm, denn hier ist gut zu erkennen, was Dortmund aus seiner Vergangenheit gemacht hat. Unsere Bilderstrecke bietet schon mal ein ersten Einblick in das neue Dortmunder Kreativzentrum:

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Das erleben Besucher im Dortmunder U

Es ist eines der neueren Markenzeichen Dortmunds: Seit 2010 lockt das "U" Besucher in die Stadt. Auf mehreren Etagen gibt es im ehemaligen Brauturm Kunst zu bestaunen – unter anderem vom Dortmunder "Museum am Ostwall" und dem "Hartware Medienkunstverein".
26.09.2014
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Auf mehreren Etagen gibt es im U-Turm Kunst zu sehen.© Foto: Axel M. Mosler
Viele der Ausstellungen sind für experimentierfreudige Besucher wie geschaffen.© Foto: Dieter Menne
Sieben Stockwerke hoch und runter geht's mit Rolltreppen.© Foto: Tilman Abegg
Die Dachterrasse bietet einen großartigen Blick über Dortmund.© Foto: Dieter Menne
Im U-Turm kommen Kunst-Interessierte auf ihre Kosten.© Foto: Oliver Schaper
Den Turm mit der großen LED-Beleuchtung sieht man schon aus der Ferne.© Foto: Menne
Auch Gastronomie gibt es in der obersten Etage des U-Turms.© Foto: Dieter Menne
Im Nebengebäude des "U"s haben sich Firmen angesiedelt.© Foto: Schaper
Für Kunst-Liebhaber gibt es viel zu entdecken.© Foto: Design-Ausstellung
Eine historische Aufnahme vom U-Turm.© Bild: Stadtarchiv
Auch ein Kino gibt es im neuen Kreativzentrum.© Foto: Dieter Menne
Große Ausstellungen sind im U-Turm möglich.© Foto: Axel M. Mosler
Das "U" von oben.© Archivfoto: Oskar Neubauer
Wenn Borussia Dortmund spielt, erleuchtet der U-Turm in Schwarz-gelb.© Foto: Oliver Schaper
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Wie der 1927 erbaute Brauturm zum modernen Besuchermagneten wurde, können Sie hier nachlesen:

 Selbst wenn Sie sich nicht für Kunst interessieren sollten, lohnt sich der Besuch im U-Turm trotzdem. Die vielen Rolltreppen im offen gestalteten Turm-Inneren führen Sie ganz nach oben, in die siebte Etage. Von hier aus gelangen Sie zur Dachterrasse, wo Sie einen schönen Blick über Dortmund haben. Eintritt müssen Sie hierfür nicht zahlen. 13 Uhr: Alter Markt

Der Alte Markt liegt mitten in der Innenstadt und ist ein perfekter Ort für die Mittagspause. Was man hier erleben kann und warum man als Tourist unbedingt hier gewesen sein muss, erklärt Sigrun Späte, Pressesprecherin von DortmundTourismus, im Video:

In einigen der Dortmunder Gaststätten am Alten Markt wird Bier noch in sogenannten Stößchen ausgeschenkt. Das sind kleine Biergläser, die in der Regel nur etwas mehr als 0,1 Liter umfassen. So haben auch weniger trinkfeste Touristen die Chance, gleich mehrere Biersorten zu testen. Kleiner Tipp: den Bierdeckel auf das Glas legen, wenn man nicht weitertrinken möchte.    14.15 Uhr: Signal Iduna Park

Für die meisten Dortmunder ist der Signal Iduna Park das schönste Stadion der Welt. Dass das nicht nur so dahingesagt ist, ist leicht zu belegen: Denn wenn Borussia Dortmund am Wochenende auf dem Platz steht, pilgern Tausende auf die steilen Tribünen des ehemaligen Westfalenstadions. Touristen sollten sich unbedingt selbst ein Bild vom 80.720 Menschen fassenden Stadion machen – auch wenn die Fußballer gerade nicht auf dem Platz stehen. Das geht bei den Stadionführungen, die wochentags meist um 14.15 Uhr losgehen. 

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Ein Rundgang durch den Signal Iduna Park

Zum 40. Geburtstag des Signal Iduna Parks haben wir gemeinsam mit BVB-Historiker Gerd Kolbe eine Tour durch das größte deutsche Fußballstadion gemacht und einen Blick hinter die Kulissen geworfen.
02.04.2014
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Als BVB-Historiker kennt sich Gerd Kolbe bestens mit der Geschichte des Stadions aus. Alles begann in der Roten Erde: Denn das wurde Mitte der 60er-Jahre einfach zu groß - und die Stadt Dortmund dachte erstmals über den Bau eines größeren Stadions nach.© Foto: Dan Laryea
Vor dieser Wand halten die Busse mit den Profis, auch den gegnerischen. Sie zeigt alle Erfolge des BVB.© Foto: Dan Laryea
Ein Blick in die Mixed Zone: Gerd Kolbe erklärt, Martin Lohoff (l.) inspiziert den Raum für sein 360-Grad-Panorama, Redakteur Felix Guth macht Fotos.© Foto: Dan Laryea
Diese Treppe gehen die Spieler hinunter, um aufs Spielfeld zu gelangen.© Foto: Dan Laryea
Die Kabine der BVB-Profis. Sie ist, wie alles im Stadion, sehr schlicht gehalten.© Foto: Dan Laryea
Einer von mehreren Massage-Räumen in den Kabinen. Hier werden die Spieler nach dem Spiel behandelt.© Foto: Dan Laryea
Nach dem Spiel geht's für viele Profis auch ins Entmüdungsbecken, um den Körper zu entspannen.© Foto: Dan Laryea
Und hier wird geduscht.© Foto: Dan Laryea
So schauen die Profis aufs Stadion, wenn sie auf den Rasen treten. Dann ist die Arena aber immer brechend voll.© Foto: Dan Laryea
Redakteur Felix Guth dokumentiert die Stadiontour.© Foto: Dan Laryea
Der Blick in den "Spielertunnel".© Foto: Dan Laryea
Redakteurin Jana Schoo im Gespräch mit Gerd Kolbe.© Foto: Dan Laryea
Die Stehplätze auf der Nordtribüne: Hier feuern die Gästefans ihre Mannschaft an.© Foto: Dan Laryea
Ein Blick in den "Stadion-Knast".© Foto: Dan Laryea
Auf der Nordwache gibt's eine Zelle, in der Betrunkene ausnüchtern oder Randalierer das Spiel über bleiben müssen.© Foto: Dan Laryea
Besonders gemütlich ist es darin nicht.© Foto: Dan Laryea
Der Signal Iduna Park hat mehrere Hospitality-Bereich. So sieht der Borussia Park auf der Nordtribüne aus.© Foto: Dan Laryea
An den Wänden im Borussia Park hängen Bilder, die die Geschichte des Stadions erzählen.© Foto: Dan Laryea
Bilder vom Eröffnungsspiel am 2. April 1974. Das erste Spiel machten zwei Damenmannschaften: TBV Mengede gegen VfB Waltrop 1:2.© Foto: Dan Laryea
Eine Sammlung historischer Fotos im Borussia Park.© Foto: Dan Laryea
Das Borusseum ist ein weiterer Anziehungsmagnet im Stadion. Dort wird die gesamte Vereinsgeschichte erlebbar gemacht.© Foto: Dan Laryea
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 Auf jeden Fall frühzeitig anmelden! Die Stadionführungen sind oft schon lange im Voraus ausgebucht. Wer einen Platz ergattert, hat so aber zumindest lange genug Zeit, um einen Wunschzettel für die offizielle BVB-Fanwelt am Stadion zusammenzustellen. Nach der Führung können sich BVB-Fans hier nämlich mit allerlei schwarzgelbem Equipment eindecken. 16 Uhr: Westfalenpark

Die Dortmunder lieben ihren Westfalenpark. Auf der 70 Hektar umfassenden Anlage, die gar nicht so weit weg vom Stadtzentrum liegt, gibt es für wenige Euro

auch für Touristen jede Menge zu entdecken. Welche Stationen man als Besucher auf keinen Fall auslassen sollte, erzählt Sigrun Später, Pressesprecherin von DortmundTourismus, hier im Video:

Falls Sie mit Kindern unterwegs sind, planen Sie hier am besten ein wenig mehr Zeit ein. Denn der Westfalenpark ist ein echtes Paradies für Kinder. Vor allen Dingen der Robinson-Spielplatz im östlichen Teil des Parks ist wunderbar zum Toben. Auch die Spielstraße, die vom Robinson-Spielplatz Richtung Regenbogenhaus führt, lohnt einen Spaziergang. Und noch ein Tipp: Schauen Sie doch vorab mal in den Veranstaltungskalender des Parks. Hier finden regelmäßig Konzerte, Feuerwerke, Lichtinstallationen, Flohmärkte und Filmvorführungen statt. 18 Uhr: Shopping

Dortmund bietet für Shopping-Fans jede Menge Auswahl. In der Innenstadt reiht sich rund um den Westen- und Ostenhellweg ein namhaftes Geschäft ans andere. Besonders beliebt: die Thier Galerie, die 2011 als neues innerstädtisches Einkaufszentrum eröffnet wurde. Allein hier finden sich rund 160 Läden.

 Wer sich die Füße beim Shopping platt gelaufen und das Portemonnaie zur Genüge strapaziert hat, der kann sich etwas gönnen. Am Ende des Westenhellwegs wartet der Bergmann-Kiosk (Hoher Wall 36) auf durstige Besucher. Hier wird ausschließlich Bergmann-Bier verkauft – eine alte Dortmunder Biermarke, die erst vor wenigen Jahren neu aufgelegt wurde und immer noch in Dortmund gebraut wird. Hier sitzen die Gäste gemeinsam auf Bierbänken. Wem der Sinn nicht nach alkoholischen Getränken steht, der kann sich nur ein paar Meter weiter ein Eis holen. Das Eiscafé von Antonio Losego liegt an der Rheinischen Straße 33. Einfach einen Eisbecher schnappen und um die Ecke zum U-Turm laufen. Da warten – zumindest im Sommer – riesige Treppen zum Verweilen ein.   20 Uhr: Kreuzviertel

Kleine, aber feine Lokalitäten locken im Kreuzviertel. Liebevoll vergleichen die Dortmunder diesen Teil der südlichen Innenstadt als ihr persönliches "Notting Hill". Passt auch: Die Altbau-Häuser mit den riesigen Bäumen vor der Tür sehen schick aus, eine kleine Straße kreuzt hier die nächste. Und in den Restaurants wartet leckeres Abendessen auf hungrige Touristen.

 Im Sommer sollten Touristen einen Abstecher in den Westpark (Ritterhausstraße) wagen. Hier wird bei gutem Wetter bis in die frühen Morgenstunden gegrillt und gefeiert. Eine Open-Air-Bühne lädt zum Tanzen ein.   22 Uhr: Freizeitzentrum West 

Im Freizeitzentrum West – von allen Dortmundern nur "FZW" genannt – steigen jedes Wochenende große Partys. Auch Konzerte und Lesungen sind Teil des Konzeptes. Hier weiß man, wie gefeiert wird. Richtig voll wird es, wenn DJ Firestarter auflegt. Dazu liefert diese Fotostrecke den Beweis:

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11 Jahre Firestarter im FZW

11 Jahre Firestarter: So war die Geburtstagsparty im FZW
18.03.2012
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11 Jahre Firestarter: So war die Geburtstagsparty im FZW© Foto Laryea
11 Jahre Firestarter: So war die Geburtstagsparty im FZW© Foto Laryea
11 Jahre Firestarter: So war die Geburtstagsparty im FZW© Foto Laryea
11 Jahre Firestarter: So war die Geburtstagsparty im FZW© Foto Laryea
11 Jahre Firestarter: So war die Geburtstagsparty im FZW© Foto Laryea
11 Jahre Firestarter: So war die Geburtstagsparty im FZW© Foto Laryea
11 Jahre Firestarter: So war die Geburtstagsparty im FZW© Foto Laryea
11 Jahre Firestarter: So war die Geburtstagsparty im FZW© Foto Laryea
11 Jahre Firestarter: So war die Geburtstagsparty im FZW© Foto Laryea
11 Jahre Firestarter: So war die Geburtstagsparty im FZW© Foto Laryea
11 Jahre Firestarter: So war die Geburtstagsparty im FZW© Foto Laryea
11 Jahre Firestarter: So war die Geburtstagsparty im FZW© Foto Laryea

 Wer unter der Woche in Dortmund feiern gehen möchte, guckt zumindest dienstags in die Röhre. Montags und mittwochs öffnet das "Spirit" (Helle 9) – für viele dürfte der Laden aber gewöhnungsbedürftig sein. Im "Spirit" wird ordentlich gefeiert – allerdings ziemlich weit weg von edel und schick. Donnerstags wird das Angebot schon größer: Da öffnen viele Discotheken ihre Türen, beispielsweise das "Silent Sinners" (Ritterhausstraße 65) und "Der Keller" (Geschwister-Scholl-Straße 24).   Die Tour auf einen Blick Hier gibt's noch einmal eine Karte mit den einzelnen Stationen, die wir Ihnen als Tagestour durch Dortmund empfehlen:

Unser Tipp: Falls es nicht gerade schüttet, lohnt es sich, für die Erkundung der Stadt aufs Rad zu steigen. Die Highlights liegen alle rund um die Dortmunder Innenstadt und nicht sonderlich weit entfernt. Falls Sie also Lust haben, sich ein wenig zu bewegen und die rund 20 Kilometer nicht scheuen, die Sie dabei zurücklegen, bietet sich eine Radtour an. Auf diese Weise erleben Sie die Stadt hautnah. Außerdem können Sie einfach kurz in die Bremsen steigen, wenn Sie auf dem Weg ein interessantes Fotomotiv entdecken – denn von denen gibt es jede Menge in Dortmund.Miet-Stationen überall in der Stadt Ein Fahrrad können Sie ganz bequem für 9 Euro am Tag mieten. Überall in der Stadt, zum Beispiel am Hauptbahnhof, gibt es Miet-Stationen von "metropolradruhr", erkennbar am weißen "m" auf orangenem Grund. Hier sehen Sie die Standorte, an denen die Miet-Fahrräder auf eine Spritztour warten:

 

Vorab müssen Sie sich allerdings kurz bei "metropolradruhr" registrieren – das geht online, an den solarbetriebenen Stationsterminals, über die Hotline, via App oder bei Kooperationspartnern wie zum Beispiel den Touristinformationen oder Verkehrsunternehmen.

Wichtig: Falls Sie keine Kreditkarte haben, können Sie auch per Lastschrift zahlen. Ihr Konto muss allerdings vorab verifiziert werden. Es macht also Sinn, sich einige Tage vor der Stadttour mit der Registrierung und Anmeldung bei "metropolradruhr" auseinanderzusetzen. Wer lieber mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, der hat in Dortmund keine schlechten Karten: Das Verkehrsnetz von Bus und Bahn ist für die Stadttour gut geeignet. Alle Ziele sind gut zu erreichen. Das Tagesticket, mit dem ein Erwachsener von 0 Uhr bis 3 Uhr des Folgestages durch die ganze Stadt fahren kann, kostet 6,50 Euro. Jede weitere Person kostet 3 Euro, maximal können fünf Personen beliebig oft im gewählten Tarifgebiet fahren. Kinder unter sechs Jahren sind kostenlos unterwegs.

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