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Tobias Lütjann hat sich schon wieder das Kreuzband gerissen

Fußball-Kreisliga: SG Selm

Tobias Lütjann wechselte erst in dieser Saison zur SG Selm in die Fußball-Kreisliga. Doch spielen können wird er jetzt erstmal nicht mehr. Es ist ein bitterer Ausfall für den Verein.

Selm

08.03.2018
Tobias Lütjann hat sich schon wieder das Kreuzband gerissen

Tobias Lütjann (r.), hier im Testspiel in der Vorbereitung, wird in dieser Saison wohl nicht mehr für die SG Selm auflaufen. Er hat sich das Kreuzband gerissen. © Reith

Tobias Lütjann, Spieler des Fußball-Kreisligisten SG Selm, wird in dieser Saison wohl nicht mehr auflaufen. Eine alte Verletzung plagt den 27-Jährigen erneut – am Kreuzband.

Im Testspiel gegen den BV Lünen (3:4) am Mittwoch, 21. Februar, kam Lütjann nach einem Luftzweikampf unglücklich auf dem Boden auf. „Ich habe einen leichten Schlag in den Rücken bekommen, hatte keine Körperspannung und wurde in die Knie gezwungen“, sagte er im Gespräch mit unserer Redaktion. Dieser kurze spannungslose Moment reichte aus. Sein rechtes Kreuzband riss – zum bereits zweiten Mal.

Dabei habe Lütjann in diesem Moment kaum Schmerzen gespürt. „Es war auf Kunstrasen, ich hatte keine Stollen an und der Boden war eben. Ich hätte in dem Moment nicht gedacht, dass mein Kreuzband reißen könnte“, so Lütjann. Doch scheinbar war sein Kreuzband schon angeschlagen. Lütjann: „Die Ärzte sagten mir im Nachhinein, mein Kreuzband sei schon vorgeschädigt gewesen.“ Er sei daher zunächst noch sorgenfrei zum Orthopäden gegangen. „Mit der Diagnose hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet“, so Lütjann, der im Sommer zur SG Selm gestoßen war.

„Vor drei Jahren bei Adler Weseke hatte ich das Kreuzband schon mal gerissen“, erzählte Lütjann. Auch damals wurde er operiert. Jetzt wieder. „Ersatzteile habe ich noch genug im Körper“, sagte er im Scherz, betonte aber auch: „Ich werde mir keinen Druck machen, aber ich schließe eine Rückkehr auch nicht zu 100 Prozent aus.“

Schmerzen habe Lütjann momentan kaum. „Es ist auszuhalten, die Schwellung ist aber heftig“, so der SG-Spieler. Wie es weitergeht, weiß er noch nicht. „Es ist ein langwieriger Prozess. Der Meniskus hat auch Schaden davongetragen. Mein Arzt wollte oder konnte mir auch noch keine Prognose nennen“, so Lütjann.

Und für die SG Selm ist der Ausfall enorm bitter. „Jetzt haben wir schon zwei Langzeitverletzte“, beklagte Trainer Deniz Sahin – wieder hat es einen Stammspieler getroffen. Lütjann absolvierte in der Hinrunde 14 Einsätze und stand 1121 Minuten auf dem Platz des Tabellenneunten. Mit Lucas David hatte er die Innenverteidigung gebildet – auf dieser Position erhöht sich nun die Personalnot. Ausgerechnet beide Stamm-Innenverteidiger fallen verletzt aus. „Dafür müssen halt jetzt andere in die Bresche springen“, sagte Sahin. Die Alternativen heißen Marcel Dresken und Denis Kodat.

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