Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

TuS Ickern ruft resolut zum Protest gegen Sportstätten-Gebühr auf

Vor Ratsentscheidung

Keine Nutzungsgebühren für Sportstätten - das fordert der größte Castrop-Rauxeler Sportverein, der TuS Ickern resolut. Der Verein setzt sich im Vorfeld der Ratsentscheidung am 15. November an die Spitze einer vom Stadtsportverband initiierten Protestbewegung.

CASTROP-RAUXEL

von Von Peter Wulle

, 02.11.2012
TuS Ickern ruft resolut  zum Protest gegen Sportstätten-Gebühr auf

Vor der Ratsentscheidung attackiert der TuS Ickern vehement die Sportstätten-Gebühr

Mit einer "stillen Demonstration" vor dem Rathaus sollen die Politiker am 15. November noch zum Umdenken bewegt werden.  Im Sommer wurde mit dem Beschluss des Haushaltssanierungsplans festgelegt, dass die rund 12 000 Sportler in dieser Stadt ab 2013 zur Kasse gebeten werden. Der Stadtsportverband (SSV), vor allem in Person des Vorsitzenden Ulrich Romahn, hat in den vergangenen Monaten ein Solidaritäts-Modell entwickelt, bei dem alle Vereine gleich belastet werden. Immerhin müssen insgesamt rund 215 000 Euro aufgebracht werden.

 "Wir tragen das vom SSV erarbeitete Modell mit – aber nicht klaglos. Der TuS Ickern ist grundsätzlich gegen jede Art von Nutzungsgebühr", erklärt Geschäftsführer Hans-Jürgen Schach. In einer Erklärung des Vorstands heißt es: "Der TuS Ickern und andere Sportvereins sind von ihren Mitgliedern vehement aufgefordert worden, sich gegen die Einführung einer Nutzungsgebühr zur Wehr zu setzen." Der Vorsitzende der HSG Rauxel-Schwerin, Willi Kückelmann, ist dem TuS Ickern sofort beigesprungen: "Die Politik ist an der finanziellen Misere in unserer Stadt maßgeblich beteiligt. Man muss ihr sagen, dass es nicht sein kann, nach der Schuldenpolitik der vergangenen Jahre jetzt die Vereine zahlen zu lassen."

 Robert Mathis, Spartenleiter für den Fußball im SSV, sieht die bevorstehende Belastung der Vereine mit Sorge. "Von den 16 Fußballvereinen werden zehn Schwierigkeiten bekommen", fürchtet er. Möglichst viele Sportler sollten sich daher am 15. November ab 16 Uhr an dem Protest beteiligen.  

Lesen Sie jetzt