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Unterschiedliche Gefühlswelten bei den Handballern

Handball-Bezirksliga

Erst unterschiedliche Vorzeichen, nun unterschiedliche Gefühlswelten. Während die Bezirksliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin einen Punkt holten, verlor der TuS Ickern sein Spiel. Bei der HSG wurde es zum Ende des Spiels aber turbulent.

Castrop-Rauxel

, 04.03.2018
Unterschiedliche Gefühlswelten bei den Handballern

Außenspieler Pascal Meyer (rechts), der die Mannschaft als Vertreter von Trainer Randolf Mertmann auf die Partie vorbereitet hatte, erzielte vier Treffer beim 27:27 der HSG Rauxel-Schwerin gegen den HTV Recklinghausen. © Volker Engel

Der Bezirksligist HSG Rauxel-Schwerin (11.) hat sich am Sonntagabend einen Punkt gegen den Zweiten HTV Recklinghausen erspielt. Beim 27:27 (14:12) in der ASG-Sporthalle boten die Rauxeler eine starke Leistung.

Einen Auftakt nach Maß erwischten die Bezirksliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin gegen das Spitzenteam aus der Kreisstadt. In den ersten sieben Minuten gelang dem Tabellenzweiten HTV Recklinghausen kein einziger Treffer, die Rauxeler gingen mit 3:0 in Führung.

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Auch im zweiten Durchgang boten sich die beiden Teams einen spannenden Schlagabtausch. Zunächst bestimmte wieder die HSG das Geschehen und zog bis auf vier Treffer (18:14) davon. Doch der Tabellenzweite gab sich nicht geschlagen und glich in der 43. Minute zum 19:19 aus.

Bis in die Schlussphase hinein behauptete der HTV eine knappe Führung und stellte zwei Minuten vor dem Schlusspfiff mit dem 27:25 die Weichen auf Sieg. Damit wollte sich die HSG an diesem Sonntagabend aber nicht abfinden: Der starke Lukas Steinhoff, der insgesamt zehn Treffer erzielte, sorgte mit seinen Toren in der vorletzten und letzten Minute für den Ausgleich zum 27:27.

Turbulente letzte Sekunden

Dann wurde es turbulent: Sieben Sekunden vor dem Ende kam die HSG in Ballbesitz, ermöglichte durch einen technischen Fehler allerdings eine weitere Chance der Gäste. Torhüter Daniel Pavlakovik war bei der letzten Aktion aber auf dem Posten.

Unterschiedliche Gefühlswelten bei den Handballern

Ickern und Nils Rodammer (r.) verloren gegen Herne II. © Volker Engel

Die Ansage von TuS Ickern-Trainer Ralf Utech war im Vorfeld der Partie gegen Tabellenschlusslicht HC Westfalia Herne II unmissverständlich: „Ein Sieg ist Pflicht.“ Vielleicht lähmte diese Ansage seine Schützlinge, denn Ickern verlor am Sonntag die Partie mit 25:30 (14:15).

Dabei entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch, in dem beide Teams Stärken und Schwächen offenbarten. Vor allem aufseiten des TuS zeigten sich doch einige Lücken im Deckungsverbund, besonders wenn die Gäste schnell umschalteten. Aber Ickern konnte sich in vielen brenzligen Situationen auf Torwart Viktor Dick verlassen, der mehrere ganz starke Paraden zeigte.

Abgezocktere Herner Gäste

Herne war aber letztlich einen Tick abgezockter vor dem Kasten und ging so mit einer knappen 15:14-Führung in die Pause.

Nach Wiederanpfiff verlor Ickern dann überraschend den Faden. Viele fahrige Abspiele, eine sehr offene Deckung und dann innerhalb von zehn Minuten auch mit einem 15:20-Rückstand. „Das darf so nicht passieren. Alles das, was wir uns in der Pause vorgenommen haben, haben wir über Bord geworfen“, haderte Utech.

Auch eine Rote Karte gegen Hernes Marc Kahlen nach 48 Minuten half den Ickernern am Ende nicht mehr. Die Gäste zogen ihr Spiel einfach clever durch und sicherten sich die zwei Punkte. „30 Gegentore sind zu Hause einfach zu viel. Das müssen wir erst mal einen Tag sacken lassen“, stellte Utech klar

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