Urlauber strömen an die Ostsee - einzelne Strandabschnitte gesperrt

Coronavirus

Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen zog es am Samstag wieder zahlreiche Badegäste an die deutsche Küste: Es mussten sogar einige Strandabschnitte gesperrt werden.

Scharbeutz

18.07.2020, 17:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
 Urlauber genießen das Sommerwetter an der Ostsee in Warnemünde.

Urlauber genießen das Sommerwetter an der Ostsee in Warnemünde. © picture alliance/dpa

Bei bestem Sommerwetter hat es am Samstag wieder zahlreiche Menschen an die Ostseestrände in Schleswig-Holstein gezogen. Das hatte vor allem in den beliebtesten Orten, Scharbeutz und Haffkrug in der Lübecker Bucht, erneut Auswirkungen.

Strandabschnitte vorübergehend gesperrt

Dort sind gegen Mittag die ersten Parkplätze und Strandabschnitte vorübergehend gesperrt worden, weil es nicht mehr genügend freie Plätze für die Gäste gab. Das ging aus den aktuellsten Informationen der Internetseite www.strandticker.de hervor.

Dort ist Anfang Juli eine sogenannte virtuelle Ampel gegen überfüllte Strände in Betrieb genommen worden. So können sich Tagesgäste rechtzeitig über den Andrang an den Ostsee-Stränden zwischen Scharbeutz und Rettin informieren. Die Strandampel gibt Informationen über acht verschiedene Strände.

Stau auf den Straßen und gelbe Strand-Ampeln

Für drei von ihnen stand die Ampel am Samstag auf gelb. Das heißt, es wird langsam eng. Die Infos kommen zunächst von Strandkorbvermietern und den Angestellten, die die Kurtaxe kassieren. Mit der Strandampel sollen die Gäste an weniger ausgelastete Strandabschnitte geleitet werden. Laut einem Bericht der “Kieler Nachrichten” kam es auch auf den Zufahrtsstraßen der beliebten Badeorte zu einem großen Andrang.

Die Ostseebäder Scharbeutz, Haffkrug, Sierksdorf, Neustadt, Pelzerhaken und Rettin haben das Lenkungssystem entwickelt, damit die coronabedingten Abstandsregeln an den Stränden eingehalten werden können. Wegen des Ansturms von Tagestouristen hatte die Bürgermeisterin von Scharbeutz an zwei zurückliegenden Wochenenden den Zugang zum Ort sperren lassen.

RND/dpa

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