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Utech-Team spielt gegen Tabellendritten, HSG duelliert sich mit erstarktem Schlusslicht

Handball-Bezirksliga: HSG Rauxel-Schwerin und TuS Ickern

Der TuS Ickern trifft im Abstiegskampf auf ein weiteres Bezirksliga-Spitzenteam, während die Handballer der HSG Rauxel-Schwerin dem Tabellenletzten empfangen. Die TuS-Frauen fahren nach Recklinghausen.

Castrop-Rauxel

, 17.03.2018
Utech-Team spielt gegen Tabellendritten, HSG duelliert sich mit erstarktem Schlusslicht

Hinter dem Einsatz von Pascal Meyer (am Ball) für die HSG Rauxel-Schwerin steht ein Fragezeichen. © Volker Engel

TuS Ickern - DJK Westfalia Welper (So, 18, B 235)


Vor dem 23. Spieltag in der Handball-Bezirksliga Ruhrgebiet belegt der TuS Ickern den ersten Abstiegsplatz (14.). Dementsprechend hoch scheint die Hürde, die das Team von Trainer Ralf Utech am Sonntag, 18. März, in der Sporthalle an der B235 überspringen muss: Es trifft auf Westfalia Welper (3.).

Dass die Ickerner aber auch mit den Spitzenteams mithalten können, haben sie zuletzt bewiesen, als sie beim Tabellenführer TuS Wellinghofen erst in der Schlussphase auf ein deutliches 22:29 zurückfielen. „Wir sollten unsere Chancen nicht wieder so leichtfertig vergeben wie am vergangenen Wochenende“, lautet die Devise von Utech, der Welper als robusten Gegner, mit „gutem Rückraum und einer sehr unangenehmen Abwehr“ erwartet.

Allerdings fällt Tristan Pensky, mit 122 Treffern einer der besten Werfer der Liga, bei den Ickernern aus. Er hat sich in Wellinghofen verletzt. Eine Hiobsbotschaft gab es für Utech während der Woche auch im Hinblick auf die Personalplanungen für die kommende Saison: Gleich zwei TuS-Spieler, Rückraum-Akteur Kai Schlottke und Torhüter Fabian Krix, werden sich dem Verbandsligisten SV Westerholt anschließen.

HSG Rauxel-Schwerin - HC Westfalia Herne 2 (So, 18, ASG)


Auch bei der HSG Rauxel-Schwerin (11.) stand zuletzt der Blick auf das Personal im Vordergrund – und sorgte für Ernüchterung bei Trainer Randolf Mertmann. „Im Training am Donnerstag standen mir nur fünf einsatzfähige Spieler zur Verfügung“, berichtet er, „darunter waren zwei Torhüter.“ Keine guten Voraussetzungen also für das anstehende Bezirksliga-Spiel, das die Rauxeler ebenfalls am Sonntag, um 18 Uhr in der ASG-Sporthalle an der Schillerstraße, absolvieren.

Gegner ist der HC Westfalia Herne 2, der den letzten Platz belegt. „Angesichts des Tabellenstandes müssen wir dieses Spiel eigentlich gewinnen“, findet Mertmann, dessen Team zuletzt in drei Partien ohne Niederlage geblieben ist. „Wenn wir wieder mit der Einstellung antreten, die wir in den vergangenen Wochen gezeigt haben, sollte uns das auch gelingen.“

Allerdings hat der HSG-Trainer registriert, dass die Herner zuletzt mit fünf Punkten aus vier Spielen erfolgreich aufgetreten sind. Auch der Lokalrivale TuS Ickern bekam das zu spüren, als er sein Heimspiel gegen die Westfalia-Reserve mit 25:30 verlor.

Obwohl bei der HSG der Einsatz zahlreicher Spieler, darunter Pascal Meyer, Fabian Wenge, Michel Neuhaus und Luca Ziegler, fraglich ist, geht Mertmann optimistisch in die Partie. „Vielleicht rückt die Mannschaft angesichts der angespannten Personalsituation enger zusammen.“

Frauen-Bezirksliga Ruhrgebiet
ETG Recklinghausen - TuS Ickern (So, 15, Blitzkuhlenstr.)


Für die Handballerinnen des TuS Ickern steht am Sonntag, 16. März, das 20. Saisonspiel in der Bezirksliga Ruhrgebiet auf dem Programm. Die Sieben von Trainer Fabian Wolf, die in der Tabelle Platz sechs belegt, tritt bei der unmittelbar hinter ihr platzierten ETG Recklinghausen an.

Mit einem Vorsprung von drei Punkten vor dem Team aus der Kreisstadt geht der TuS Ickern in das Spiel, das um 15 Uhr in der Walter-Lohmar-Sporthalle an der Blitzkuhlenstraße in Recklinghausen angeworfen wird. Dort treffen die beiden torgefährlichsten Teams der Liga aufeinander: Die ETG hat 477 Treffer erzielt, die Ickernerinnen ihrerseits 469.

TuS-Trainer Wolf erwartet einen ähnlich spannenden Schlagabtausch wie im Hinspiel, in dem sein Team in der Schlussphase einen Fünf-Tore-Rückstand aufholte und noch mit 24:22 gewann. „Wir müssen es schaffen eine bessere Abwehr als die ETG hinzustellen, dann haben wir eine Chance zu gewinnen.“

Der dritte Platz, der zur Aufstiegs-Relegation führen würde und für den TuS derzeit sechs Punkte entfernt ist, sei kein Thema, betont Wolf. „Wir spielen bislang eine sehr starke Rückrunde. Wenn wir es schaffen, das bis zum Ende durchzuziehen, war es eine gute Saison für uns“, führt er aus. „Wo wir dann am Ende stehen, werden wir sehen, aktuell geht es für uns nur von Spiel zu Spiel.“

In personeller Hinsicht muss Wolf gegenüber dem vergangenen Wochenende auf Kristina Müller verzichten. Da auch noch einige Spielerinnen längerfristig ausfallen, wird der Kader aus der 2. Mannschaft, die in der Kreisklasse spielt, verstärkt: Katharina Wolf und Tanja Milte werden mit nach Recklinghausen fahren.

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