Vegane Würste für Alstätte

08.02.2019, 18:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Tierrechtsorganisation Peta hätte dem Heimatverein Alstätte 500 vegane Würstchen spendiert, wenn er sein Schlachtfest umbenannt und das Konzept verändert hätte.dpa

Die Tierrechtsorganisation Peta hätte dem Heimatverein Alstätte 500 vegane Würstchen spendiert, wenn er sein Schlachtfest umbenannt und das Konzept verändert hätte.dpa © picture alliance / Holger Hollem

Alstätte. Der Heimatverein Alstätte feiert alle zwei Jahre ein Schlachtfest. Dabei wird ein zuvor geschlachtetes Schwein zerlegt. Interessierte können sehen, wo die einzelnen Fleischstücke wie Schinken oder Filet sitzen. Das 80 Kilogramm schwere Tier wird am Heimathaus öffentlich verwurstet, zubereitet und verzehrt. „Töten kann nie ein Fest sein“, sagt die Tierrechtsorganisation Peta dazu. Die Organisation hat dem Vorsitzenden des Heimatvereins Alstätte eine Mail geschrieben. Der Vorschlag von Peta: Feiern die Alstätter künftig ein „Veggie-Fest“ unter dem Motto „Tiere achten statt schlachten“, spendiert Peta dem Heimatverein 500 vegane Würstchen und unterstützt den Verein mit tierfreundlichen und veganen Vorschlägen. „Wurst muss nicht aus Tieren sein“, sagt ein Peta-Sprecher. Eine aus Tradition durchgeführte Veranstaltung rechtfertige niemals Tierquälerei. Heinrich Holters, Vorsitzender des Heimatvereins, lehnt das Angebot von Peta ab. Auf die E-Mail will er vielleicht in den kommenden Tagen antworten. Das Schlachtfest werde so wie geplant durchgeführt. Dabei kann Heinrich Holters der Peta-Aktion durchaus etwas Positives abgewinnen: „Es ist doch gut, dass Leute sich für Dinge einsetzen, die ihnen wichtig sind.“