Veganer Lachs: So gelingt die Alternative zum Fisch

Mit Rezept

Vegetarier und Veganer müssen mit diesem pfiffigen Rezept nicht auf Lachs verzichten. Mit Algen und Flüssigrauch kommt der Geschmack dem Original schon sehr nah, der Star ist jedoch ein Gemüse.

von Alice Mecke

, 22.03.2021, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Saftigen Lachs gibt es mittlerweile auch in einer veganen Variante (Symbolbild).

Saftigen Lachs gibt es mittlerweile auch in einer veganen Variante (Symbolbild). © Pixabay

Vegane oder vegetarische Fleischersatzprodukte gibt es mittlerweile viele. Wo es noch ein wenig hapert, ist eine schmackhafte Fischalternative. Dabei ist einer der Lieblingsfische auf deutschen Tellern recht simpel und sogar vegan selbstgemacht, der Lachs.

Die Hauptzutat dafür sind Karotten – auch wenn das erstmal überraschen mag, die Farbe kommt schon mal in die Nähe des Fisches. Um den typischen Geschmack zu bekommen, werden Noriblätter, die sonst Sushi zusammenhalten, verwendet. Diese findet man im Asialaden oder gut sortierten Supermärkten.

Karottenstreifen müssen mindestens 24 Stunden ziehen

Für das Raucharoma kommt Liquid Smoke ins Spiel. Flüssigrauch ist ein veganes, sehr intensives Raucharoma, von dem schon ein paar kleine Tropfen reichen, um die kräftige, rauchige Note zu erhalten. Auch dieses gibt es im Asia- oder Supermarkt oder online.

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Wichtig: Die Karottenstreifen müssen mindestens 24 Stunden in diesen und weiteren Zutaten ziehen, dann ist vom Karottengeschmack tatsächlich nicht mehr viel übrig.

Das wird für vier Personen benötigt:

  • 600 Gramm große Karotten
  • 6 Esslöffel Salz
  • 1 Noriblatt
  • 2 Esslöffel Weißweinessig
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel Liquid Smoke – Flüssigrauch
  • 100 Milliliter Wasser

So wird der vegane Lachs zubereitet

Den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine Auflaufform mit drei Esslöffeln Salz füllen. Die Karotten ungeschält abwaschen und noch nass gründlich mit dem restlichen Salz einreiben, dann in die vorbereitete Auflaufform legen. Die Karotten für 60 Minuten backen, bis sie weich sind.

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Anschließend die Karotten aus dem Ofen nehmen und das Salz abwaschen. Die warmen Karotten vorsichtig mit einem kleinen Messer oder einem Schäler schälen. Dann mit einem Messer längs in feine Streifen schneiden. Die Karottenstreifen in ein Einmachglas oder einen gut verschließbaren Behälter geben.

Nun geht es zur Marinade: Das Noriblatt mit der Schere in vier Teile schneiden. Dann Essig, Olivenöl, Flüssigrauch und Wasser verrühren. Das Gemisch über die Karotten geben, die Noriblattstücke hinzufügen und alles gründlich vermengen.

Das Behältnis verschließen und die marinierten Karottenstreifen zwei bis drei Tage (mindestens 24 Stunden) im Kühlschrank ziehen lassen. Ab und zu umrühren – falls die Karotten zu trocken werden, einfach etwas Olivenöl dazugeben. Die veganen Lachsstreifen sollen weich und samtig aussehen.

Die marinierten Streifen sind vielseitig einsetzbar

Nach seiner ausreichenden Zeit im Kühlschrank, ist der Karottenlachs bereit. Und jetzt lässt er sich vielseitig einsetzen. Zum Beispiel ganz klassisch auf einem Stück Brot oder einem Bagel mit (veganem) Frischkäse oder (veganer) Creme fraîche servieren, dazu Kapern, Zwiebeln und frischer Dill. Auch etwas frischer Meerrettich passt perfekt zum Lachsgeschmack.

In selbst gemachtem Sushi oder einem frischen Salat bringt der Karottenlachs außerdem eine tolle würzige Note ins Spiel. Zudem sind die eingelegten Karotten in einem gut verschlossenen Glas im Kühlschrank zwei bis drei Wochen haltbar – so hat man lange Freude an seiner pflanzlichen Alternative.

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Der Artikel „Veganer Lachs: So gelingt die Alternative zum Fisch“ stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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