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VfB Habinghorst: Neue Einheit macht Mut

CASTROP_RAUXEL Wie eine „Befreiung“ von einer schweren Last fielen die Negativ-Ergebnisse der letzten Wochen nach dem 3:1-Sieg beim Erler SV, von den zuletzt an den Niederlagen schwer zu tragenden Schultern der Habinghorster Landesliga-Truppe.

von Von Jürgen Weiß

, 09.11.2007
VfB Habinghorst: Neue Einheit macht Mut

Hart zu kämpfen haben werden Marcus Plarre (rechts) und die Landesliga-Akteure des VfB Habinghorst am Sonntag, 11. November, mit dem TuS Wengern.

In erster Linie von Trainer Dieter Beleijew, der lange (so schien es jedenfalls) nicht mehr so euphorisch über „seine Buben“ referieren durfte. Damit war die erste Vorgabe, eine Mannschaft aus dem unteren Bereich auf Distanz zu halten, erfolgreich abgeschlossen. Nun hat der VfB-Tross (11.) die Chance, mit dem TuS Wengern (10.) die Plätze zu tauschen. Vom Team aus Wetter, das zu Hause auf einem gesandeten Kunstrasen spielt, sollten sich die „Habichte“ allerdings keinen Sand in die Augen streuen lassen. Die haben zuletzt auf eigenem Platz gegen Waltrop ein 1:1 erzielt und wollen natürlich den VfB nicht an sich vorbeiziehen lassen. Doch nach Aussage von Beleijew haben jetzt wohl seine Burschen erkannt, was eine „Einheit“ (passt mental zu den Feierlichkeiten um den Mauerfall) erreichen kann. Trotz der zahlreichen Ausfälle haben die anderen Spieler die personelle Schwächung „bestens kompensiert“, wie es ihr Coach lobend unterstrich. Und sollten es am Sonntag wieder tun. Denn der rotgesperrte Kapitän Gordon Schwarze fehlt noch dreimal an „Bord“, dazu hat sich der Verdacht auf Bänderriss bei Daniel Wiencek bestätigt."Der heimliche Chef" Doch die beiden Michaels (Bittner und Resch) hätten die Defensive „zugemacht“, so Beleijew, und den Rest erledigten Libero Thilo Karl (Beleijew: „Wenn Gordon nicht spielt, ist Thilo der heimliche Chef“) und Torwart Andrè Dante. Vorne werden Daniel Kristler, der zum zweiten Mal in dieser Saison die Kapitänsbinde trägt, und Bahtiyar Ay auf Torejagd gehen. Dabei hatte zuletzt Youngster Marvin Willenberg die lange Treffer-Flaute mit einem „abgebrühten“ Kopfball von der Strafraumkante beendet. „Sensationell wie der Junge das machte“, so Beleijew. Am liebsten hätte der VfB-Fitmacher alle Spieler mit einem Sonderbonus belegt.Wenn alle Rädchen ineinander greifen... Zum Beispiel Marcus Plarre, der in seiner neuen defensiveren Position laut seines Trainers „überragend agierte“. Und wenn gegen die „Wetteraner“ aus Wengern alle Rädchen ineinander greifen, dann könnte das neue Einheitsgefühl auch zuhause die imaginäre Negativmauer zum Einsturz bringen. Aber nur dann.

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