Video: Polizei empfiehlt nach Pedelec-Unfall den „holländischen Griff“

Polizei

Schwer verletzt wurde eine Pedelec-Fahrerin (64), nachdem sich unvermittelt vor ihr eine Autotür öffnete. Die Polizei empfiehlt nun Autofahrern den sogenannten „holländischen Griff“.

Wesel

, 24.04.2021, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schwer verletzt wurde eine Pedelec-Fahrerin, als sich vor ihr unvermittelt eine Autotür öffnete.

Schwer verletzt wurde eine Pedelec-Fahrerin, als sich vor ihr unvermittelt eine Autotür öffnete. © Foto: Uwe Anspach / dpa

Keine Chance hatte die 64-jährige Pedelec-Fahrerin, als sie am Dienstag um 11.55 Uhr in Wesel auf der Straße „Am Friedenshof“ fuhr. Eine 53-jährige Autofahrerin hatte die Tür ihres am Fahrbahnrad geparkten Fahrzeugs geöffnet und die 64-Jährige konnte nicht mehr ausweichen. Bei der Kollision mit der Tür und dem anschließenden Sturz wurde sie so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus gebracht wurde.

Radfahrer sollten Helm tragen

Die Polizei appelliert nun an Radfahrer, nur mit Helm zu fahren. Um einen passenden Helm zu finden, sollten sie sich im Fachhandel beraten lassen.

„Holländischer Griff“

Doch auch Autofahrer können etwas tun, um solche Situationen zu vermeiden. Die Polizei empfiehlt den „holländischen Griff“. Erst sollten Autofahrer in den Rückspiegel schauen, dann die Autotür mit der rechten statt wie gewohnt mit der linken Hand öffnen. Dabei erfolge der Schulterblick automatisch. Wie das in der Praxis aussieht, demonstriert dieses Video:

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