Viel Arbeit für die Feuerwehr

12.03.2019, 19:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Feuerwehr musste einige Großbrände löschen, wie hier in Lünten.(a) thünte

Die Feuerwehr musste einige Großbrände löschen, wie hier in Lünten.(a) thünte © Victoria Thünte

Vreden. Die Freiwillige Feuerwehr in Vreden hatte im vergangenen Jahr sehr viel zu tun. Insgesamt mussten die Löschzüge Ammeloe und Vreden zu 275 Einsätzen ausrücken. Zum Vergleich: 2017 und auch 2016 waren es nur rund 190 Einsätze. 8865 Stunden haben die Feuerwehrleute gearbeitet – und das ehrenamtlich. Das heißt, dass sie kein Geld dafür bekommen. Sie machen das alles freiwillig.

Das Jahr 2018 war wirklich außergewöhnlich für die Feuerwehr. Das fing schon im Januar an. Denn da fegte der Sturm Friederike über das Münsterland. Die Feuerwehr musste Bäume von den Straßen holen und abgedeckte Dächer sichern. Dann kam der sehr trockene Sommer. Weil die Felder ausgetrocknet waren, kam es häufig bei den Erntearbeiten zu Feuern. Und dann haben auch noch viele Menschen trotz der Trockenheit Lagerfeuer angezündet oder Abfall verbrannt.

In diesem sowieso schon einsatzreichen Sommer haben dann noch einige Großbrände die Feuerwehr gefordert. Ein Brandstifter hat über mehrere Wochen Scheunen mit Stroh und Autos angezündet. Das war eine sehr anstrengende Zeit für die Feuerwehrleute, die aber immer betont haben, dass sie gerne helfen.