Vor dem Lockdown: Emotionale Videobotschaft aus dem Leipziger Uniklinikum

Coronavirus

Eine Krankenschwester aus dem Uniklinikum Leipzig erzählt in einem Video von der Arbeit der Ärzte und Schwestern. In den sächsischen Krankenhäusern spitzt sich die Corona-Lage zu.

Leipzig

13.12.2020, 08:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
OP-Schwester Bettina Schöbel aus dem Uniklinikum Leipzig sendet eine starke Botschaft inmitten der kritischen Phase der Pandemie aus.

OP-Schwester Bettina Schöbel aus dem Uniklinikum Leipzig sendet eine starke Botschaft inmitten der kritischen Phase der Pandemie aus. © picture alliance / ZB

Sie war dabei, als die schwer kranken Corona-Patienten aus dem italienischen Bergamo in Leipzig trotz aller Bemühungen starben. Seit dem Frühjahr setzt sich die OP-Schwester aus der Leipziger Universitätsklinik mit aller Kraft dafür ein, die Pandemie zumindest einigermaßen unter Kontrolle zu halten.

Jetzt wendet sich Bettina Schöbel in einem achtminütigen Video an die Öffentlichkeit, wie die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet. „Hier investiert jeder Einzelne viel Kraft, um jeden Tag mit neuer Zuversicht wieder da zu sein und den Patienten zu helfen.“

Der Film ist als Beitrag für den Adventskalender der Kirchen Leipzigs entstanden, für den karikative Einrichtungen, Kirchgemeinden und Institutionen der Stadt jeden Tag Adventsbotschaften hinterlassen haben. Die Botschaft der OP-Schwester steckte hinter dem zwölften Türchen – und sie kommt pünktlich zum bevorstehenden Start des Lockdowns am Montag.

Die Lage in den Krankenhäusern in Sachsen gilt als zum Teil sehr angespannt, es gibt zwar noch ausreichend Intensivbetten. Aber die Sorge angesichts der gegenwärtigen Entwicklung ist groß.

RND

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt