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Das Vredener Kult als Kulturort auf dem Land

Kult

Das Kult gilt über die Stadtgrenzen hinaus als Musterbeispiel für die Verbindung von Kultur und Architektur. Corinna Endlich stellte das Zentrum in Schwerte vor.

Vreden

, 06.03.2019 / Lesedauer: 2 min
Das Vredener Kult als Kulturort auf dem Land

Corinna Endlich (M.) berichtete aus dem Kult. © Kreis Borken

Mit rund zehn Millionen Euro fördert die Landesregierung in den kommenden fünf Jahren „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“. In der „Rohrmeisterei“ in Schwerte gab das zuständige Ministerium für Kultur und Wissenschaft die Gelegenheit, sich über die Idee der „Dritten Orte“ und die Förderbedingungen zu informieren. Als fachkundige Referentin dabei war auch Corinna Endlich, Leiterin des kulturhistorischen Zentrums „Kult Westmünsterland“.

Konzeption der Einrichtung

Vor rund 250 Interessierten aus Kommunen, Einrichtungen, Verbänden und Initiativen aus allen Regionen in NRW berichtete sie auf dem Podium und in einem Workshop über die Entstehungsgeschichte und Konzeption ihrer Einrichtung, die im Sommer 2017 eröffnet wurde. Das im Rahmen der Regionale 2016 entstandene Kult gilt von Beginn an als Musterbeispiel für erfolgreiche Kultureinrichtungen im ländlichen Raum. An dem Standort an der Grenze zu den Niederlanden setzt es als Knotenpunkt für den Kulturaustausch ein architektonisches Highlight neben historischen Kirchen und dem Naturraum rund um die Berkel. Es vereint modernste Architektur, Museum, Forschung und Wissenschaft wie kaum ein zweites Haus in Westdeutschland. Nähere Informationen zum kult gibt es im Internet.

Fokus auf dem Land

Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, hatte zuvor erklärt: „Mit dem neuen Förderprogramm nehmen wir die ländlichen Regionen in den Fokus. Uns geht es einerseits um eine stärkere Anerkennung für das, was dort im Kulturbereich durch großes Engagement geleistet wird. Andererseits besteht im ländlichen Raum ein erhöhter Handlungsdruck aufgrund gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen. Hier wollen wir durch das Konzept der Dritten Orte Ansätze zur Sicherung und Weiterentwicklung der kulturellen Infrastruktur fördern.“ www.kult-westmuensterland.de

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