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Kirchplatz lag in Trümmern

Früher und heute

Der Tag der Bombardierung Vredens jährte sich gestern zum 68. Mal. Am 21. März 1945 brachten Bomben Tod und Zerstörung über die Widukindstadt. Bei einem Gottesdienst und anschließend am Alten Friedhof gedachten viele Vredener den Kriegstoten.

VREDEN

21.03.2013
Kirchplatz lag in Trümmern

Die Stiftskirche nach der Bombardierung

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Fotos vom Kirchplatz

Im seinem Fotoarchiv hat der Vredener Werner Welper auch viele Fotos, die den Kirchplatz und die beiden Kirchen nach der Bombardierung Vredens 1945, vor dem Krieg und beim Wiederaufbau zeigen.
21.03.2013
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Links die Kaplanei, in der Mitte Stiftskirche und Krankenhaus, rechts die Außenwand der St.-Georg-Kirche. © Foto: Archiv Welper
Am Kirchplatz© Foto: Archiv Welper
Ein Bild von vor 1945 - vom Butenwall aus aufgenommen: Links ist der Kirchturm der Stiftskirche zu sehen, daneben die dreigeschossige Mädchenschule. Benachbart waren die Häuser des Zahnarztes Dr. Corbeck mit eigener Zugangsbrücke über den Stadtgraben, und daneben wiederum ist das Wohnhaus Kemper zu sehen. Dazwischen ragt der Kirchturm von St. Georg hervor. © Foto: Archiv Welper
Hier ist der Kirchplatz und der Anfang der Gasthausstraße vor 1945 zu sehen. Links die Mauer des Pastorat-Gartens entlang der Straße, dahinter die Scheune. In der Mitte ist das Gebäude mit schmaler Eingangstür und Stufen das Haus Kemper, rechts daneben das Haus von Zahnarzt Dr. Corbeck, vorne Lefering. Heute steht dort, wo die Mauer verläuft, die Bücherei.© Foto: Archiv Welper
Abbrucharbeiten am Krankenhaus 1970/71© Foto: Archiv Welper
1964: Hier stehen einsam das Berkelkraftwerk (links) und die Kaplanei (r.), dort wurden 1968 das Pfarrhaus samt Pfarramt gebaut.© Foto: Archiv Welper
Eine schöne Ansicht vom Butenwall aus - das Krankenhaus und Stifstkirche mit Stadtgraben.© Foto: Archiv Welper
Die Kaplanei© Foto: Archiv Welper
© Foto: Archiv Welper
Stiftskirche und Krankenhaus© Foto: Archiv Welper
Die Bücherei heute© Foto: Archiv Welper
© Foto: Archiv Welper
Aktueller Blick zwischen die beiden Kirchen in Richtung Butenwall © Foto: Archiv Welper
Aktueller Blick auf die Kirchen vom Butenwall aus© Foto: Welper
Der Stadtkern vor 1945© Foto: Archiv Welper
Die Stiftskirche im Wiederauf bau 1947© Foto: Archiv Welper
Der Kirchplatz und das Krankenhaus© Foto: Archiv Welper
Die Stiftskirche - zerstört bei der Bombardierung Vredens am 21. März 1945.© Foto: Archiv Welper
So sah die St. Georg-Kirche vor ihrer Zerstörung bei der Bombardierung am 21. März 1945 aus.© Foto: Archiv Welper
Der provisorische Glockenturm der St. Georg-Kirche stand gegenüber der Sakristei der Pfarrkirche, an der Ecke des Grundstücks der heutigen Bücherei.© Foto: Archiv Welper
Dies blieb nach der Bombardierung von der Stiftskirche stehen.© Foto: Archiv Welper
Ein Bild aus dem Jahr 1958: Die Glocken werden hochgezogen. Dechant Sauermann schaut zur Kirchturmspitze.© Foto: Archiv Welper
Der Rohbau von St. Georg im Jahr 1953. 1954 wurde die Kirche - noch ohne Turm - eingeweiht.© Foto: Archiv Welper
Die Kirche St. Georg© Foto: Archiv Welper
Heute: Die Kirchtürme der St.-Georg-Pfarrkirche und der Stiftskirche ragen in den Himmel.© Foto: Werner Welper
Die Kirchen im Schnee© Foto: Barthels/Archiv Welper
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Die ältesten Einwohner werden sich noch erinnern, welche Verwüstung die Bomben in der Innenstadt hinterlassen hatten. In seinem Fotoarchiv hat der Vredener Werner Welper viele Aufnahmen aus Vreden, die wir in unserer Serie "Früher und heute" zeigen. In der heutigen Folge steht der Kirchplatz vor und nach 1945 im Mittelpunkt der Serie. Denn die Pfarr- und die Stiftskirche wurden bei der Bombardierung vor nun 68 Jahren zerstört.

Völlig in Trümmern lag die St.-Georg-Kirche, nur ein paar Mauerreste blieben nach der Bombardierung stehen. Von der benachbarten Stiftskirche waren die Umfassungsmauern größtenteils stehen geblieben. Der Turm aber konnte den Witterungseinflüssen auf Dauer nicht Stand halten - er stürzte im Jahr 1949 kurz vor den Wiederaufbauarbeiten ein, wie Werner Welper weiß.

Die Pfarrkirche St. Georg wurde wieder aufgebaut und im September 1954 eingeweiht. Ein provisorischer Glockenturm wurde genutzt, bis die St.-Georg-Kirche 1958 ihre Glocken erhielt.

Notkirchen waren in den Fabrikräumen von Hecking und Cohausz eingerichtet worden. Als die städtische Turnhalle an der Winterswijker Straße frei wurde, richtete man dort die zweite Notkirche ein. Sie wurde am Christkönigsfest mit dem Namen Kreuzkirche eingeweiht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos vom Kirchplatz

 

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