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Neuer Innenhof feierlich übergeben

Gymnasium Vreden

Das letzte Wort sollen die Schüler bekommen: Sie entscheiden, welchen Namen der neue räumliche Mittelpunkt des Gymnasiums Georgianum in Vreden bekommen soll. Schulleiter Bernd Telgmann schloss damit am Freitagvormittag die feierliche Übergabe des neuen Innenhofes.

VREDEN

, 07.11.2014 / Lesedauer: 3 min

Tradition und Moderne miteinander verknüpfen, diesem Anspruch folge das Gymnasium inhaltlich, und das spiegle sich auch im neuen Innenhof wieder, so Telgmann: „In der Höhe, der Weite, dem Licht und der Offenheit.“

Dieser große Raum lade ein zu Begegnung und Gespräch, ganz wie die weltliche Basilika der Antike, zu der Telgmann die Parallele zog: „Wir müssen diesen Ort nun pädagogisch mit Leben erfüllen, und darauf freuen wir uns.“ Die Vorgeschichte dieser großen Baumaßnahme stand im Mittelpunkt der Worte von Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch. Die ersten Überlegungen stellte die Stadt bereits im Jahr 2008 an. Anlass dazu bot ein Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen. „Die Notwendigkeit war da, etwas zu tun“, bekräftigte Holtwisch.

Schnell ging es nicht nur um die Frage einer Mensa, sondern auch um die Zukunft des Innenhofes. Aus der ersten Idee eines Wintergartens sei im Laufe der Zeit der Gedanke erwachsen, den Innenhof als Ganzes einzubeziehen. Die große Lösung rückte im Jahr 2009 in den Mittelpunkt – den „Deckel“ draufzumachen: „Und salopp gesagt, dieser Deckel ist prächtig geworden.“ Es sei aber um mehr gegangen als nur um eine bloße Überdachung: Der entstehende Raum sollte für viele Funktionen nutzbar sein, er sollte auch den steigenden schulischen Anforderungen genügen, sollte mit dem Theater- und Konzertsaal als neues Foyer harmonieren, sollte selbst Schauplatz sein: „Wir haben keine defizitäre Stadthalle, deshalb sollte dieser Raum auch über die schulische Nutzung hinaus für Veranstaltungen nutzbar sein, für die der Theater- und Konzertsaal nicht passt.“

Holtwisch betonte auch, dass der neue Innenhof nicht nur für sich allein stehe. „Er fügt sich auch ein in unser Konzept Schulcampus 2020.“ Finanziell sei das Projekt eine Punktlandung geworden, und in die rund 1,5 Millionen Euro auch die ohnehin fälligen Maßnahmen für Brandschutz eingeflossen. Architekt Ulrich Bock griff in seinem Beitrag die Frage der Kosten auf: Es sei gelungen, den Rahmen einzuhalten, auch wenn dies die Reduzierung auf das Notwendigste bedeutet habe. Er lobte die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten – und überreichte den Schlüssel symbolisch an Hausmeister Uwe Hünker, der wie kein anderer während der Bauphase präsent gewesen sei.

Den ökumenischen Segen hatten der evangelische Pfarrer Klaus Noack und der katholische Pastoralreferent Josef Schubert mitgebracht – und für die Schüler zwei riesige Tüten mit Süßem, die zwei Vertreter der Schülerschaft übernahmen. Die Jugendlichen selbst brachten sich an diesem Morgen musikalisch in gelungener Weise ein: Viel Applaus gab es für die Darbietungen des Unterstufenchores, des vokalpraktischen Kurses und des Schulorchesters.

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