Wasser ist begrenzt

27.06.2019, 19:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wasser ist begrenzt

In diesem großen Behälter wird das Wasser gespeichert. Doch weil im Moment noch zu viel Wasser verbraucht wird, ist der Behälter gerade ziemlich leer.Schmittmann

Stadtlohn/Südlohn/Vreden. Die Nachricht, dass in manchen Städten das Wasser knapp wird, hat bei vielen Menschen für Aufregung gesorgt. Sie sollen ihre Gärten nicht mehr bewässern und auch ihre Pools im Garten nicht mehr befüllen. „Dann soll doch einfach mehr Wasser gefördert werden“, haben einige von ihnen gesagt. Das geht aber nicht. Weil es seit dem heißen Sommer im vergangenen Jahr nicht genug geregnet hat, gibt es weniger Grundwasser als in den anderen Jahren. Deswegen dürfen die Wasserwerke auch nicht so viel Wasser fördern wie üblich. Dafür gibt es ganz genaue Vorgaben. Die Pumpen dürfen im Moment nur etwas mehr als die Hälfte der normalen Wassermenge pro Stunde fördern. Gleichzeitig ist der Wasserverbrauch in den vergangenen Tagen aber noch einmal deutlich höher als er zum Beispiel vor einem Jahr war. Und mit dem Wasser funktioniert es genauso wie mit dem Taschengeld: Wer mehr ausgibt, als er einnimmt, hat bald nichts mehr. Damit das nicht passiert, müssen die Menschen in Stadtlohn, Südlohn, Vreden, Ahaus und Heek dringend Wasser sparen. Und deswegen müssen sie darauf verzichten, ihre Gärten zu bewässern oder Pools zu befüllen. Dafür wird im Moment nämlich das meiste Wasser benutzt.