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Werne-Trainer Müller fordert von seinen Spielern Geduld

Fußball: Landesliga 4

Fussball: Mit großem Einsatz und Glück hat Landesligist Werner SC beim spielstarken GW Nottuln einen Punkt geholt. Dass es für mehr nicht reichte, hat einfache Gründe. Trainer Lars Müller zeigt sich trotzdem zufrieden.

Werne

von Marc-André Landsiedel

, 12.03.2018
Werne-Trainer Müller fordert von seinen Spielern Geduld

Mondrian Runde (M.) und seinen Kollegen im defensiven Mittelfeld des Werner SC fehlte gegen Nottuln teilweise die nötige Geduld. Ihre Attacken auf den Ball bescherten den Gastgebern einige Freiräume.

Gemessen an den Großchancen, die Fußball-Landesligist Grün-Weiß Nottuln am Sonntag beim 1:1 (1:1) gegen den Werner SC hatte, war der Auswärts-Punkt für den WSC nach Schlusspfiff schmeichelhaft. Gerade in der ersten Spielhälfte bekamen die Gäste aus Werne defensiv keinen Zugriff – was gegen eine kombinationsstarke Mannschaft wie Nottuln ganz schnell ganz schiefgehen kann.

Müller: „Die Jungs wollen“

„Wenn man defensiv nicht in die Zweikämpfe kommt, kann das zwei Gründe haben: Entweder man läuft nicht oder man läuft falsch. Wir sind gegen Nottuln oft falsch gelaufen. Das ist mir auch lieber. Denn es zeigt mir: Die Jungs wollen“, analysierte WSC-Coach Lars Müller einen Tag nach der Partie.

Man habe kompakt gegen den Ball verteidigen wollen, so Müller weiter. Dass sich Nottuln im Rücken von Wernes defensiven Mittelfeldspielern trotzdem viele Freiräume boten, war dem Offensivdrang der WSC-Akteure geschuldet. „Dieser Drang ist ja grundsätzlich gut. Trotzdem müssen wir geduldiger sein, wenn der Gegner auf uns zukommt“, so Müller, der aber auch weiß: „Das ist nicht immer einfach.“

Vier Punkte aus zwei Spielen

So reichte es mit Glück, Wille und Laufbereitschaft immerhin zu einem wichtigen Punkt im Abstiegskampf. „Ein Auswärtspunkt bei einer spielstarken Mannschaft, die oben mitmischt – das schockt mich jetzt nicht“, bilanzierte Müller mit einem Augenzwinkern. „Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden – eben weil im Spiel nicht alles für uns lief.“ Vier Punkte aus den Duellen gegen Mesum (Platz zwei) und Nottuln (Platz sieben) können sich im Abstiegskampf natürlich mehr als sehen lassen.

Dass es nicht für sechs Punkte gereicht hat, hat laut Müller einfache Gründe. „Es ist das gleiche Thema: Wenn wir besser stehen, lassen wir weniger Chancen zu. Und wenn wir dadurch das Gegentor nicht kassiert hätten, gehen wir vielleicht sogar mit 1:0 als Sieger vom Feld.“ Grundsätzlich bereite Müller das Werner Stellungsspiel aber keine Sorgen. „Wir werden darauf jetzt nochmal den Fokus setzen. Aber die Jungs haben schon in vielen Spielen gezeigt, dass sie das besser können“, so Müller.

Konter besser ausspielen

Dass es in Nottuln nicht zu dem ganz großen Wurf gereicht hat, lag auch ein Stück weit im eigenen Offensivspiel begründet – wo der WSC gerade in Jannik Prinz gute Ansätze zeigte. „Wir hatten gute Kontersituationen. Die müssen wir in Zukunft noch sauberer ausspielen“, so Müller.

Mit leichter Sorge betrachtete Müller am Montag zwei Personalia: Verteidiger Pascal Harder (19. Minute, Adduktoren) und Torwart Sebastian Treppe (81., Knie) mussten angeschlagen ausgewechselt werden. „Pascal hat einen Arzttermin. Mal sehen, ob er am Wochenende zur Verfügung steht. Und Sebastians Knie ist eine Wundertüte – er hat immer mal wieder Probleme“, sagte Müller.

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