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Andächtiges und Popsongs in der Johannes-Kirche

Benefizkonzert

Das Benefizkonzert sorgte am Sonntagabend in der Kirche St. Johannes für Begeisterung. Für jeden Geschmack hatten die fünf Acts genau das Richtige im Programm.

WERNE

von Von Justine Winkler

, 05.11.2012

Den Beginn machte der Chor Voices from heaven mit klassischen Stücken und Neuem Geistlichen Liedgut. Mit „May the blessing of God“ sorgten die Sänger für eine harmonische Stimmung. Ihr Gesang wurde immer lauter, bis schließlich auch die Zuhörer mit einstimmten. Begleitet von der Schulband und Ehemaligen der Schule am Windmühlenberg erfüllten sie die gesamte Kirche mit ihrer Musik.

Auch der St. Johannes Chor und der Sacro-Pop-Chor wussten ihr Publikum mit sich zu reißen. Auf ruhige, andächtige Stücke folgten flotte und moderne Gesänge. Sogar Popsongs von Unheilig und Silbermond fanden ihren Platz im Programm. Dieser perfekten Mischung konnte kein Zuhörer mehr widerstehen. Alle klatschten begeistert mit und wippten im Takt. Der Erlös des Konzerts, das von Marlies Hüsemann initiiert wurde, kommt der Caritas der Pfarrgemeinde zugute. Mit Anspielung auf das diesjährige Jubiläum der Marktrechte machte Dechant Heiner Innig auf die Bedeutung von Nächstenliebe und Hilfe aufmerksam. „Vor 650 Jahren war das Leben lebensgefährlich, denn viele Krankheiten bedrohten die Menschen. Wer damals ohne Freunde oder Familie war, war so gut wie tot. Deshalb war man auf die Pflege durch Andere angewiesen“, erklärte er.

Diese Hilfsbereitschaft habe sich im Laufe der Zeit bis hin zu den heutigen sozialen Einrichtungen entwickelt. Jeder Christ sei dazu aufgefordert, anderen Hilfe zu leisten. Als letzter Programmpunkt traten die Steeldrums der Barbaraschule auf. Zusammen mit den Chören performten sie das Abschlusslied „Mag Wärme wohnen“. Die Luft bebte von den Rhythmen der Trommeln, den Stimmen der Chöre und dem lauten Applaus der Zuhörer. So endete das sonst so harmonische Benefizkonzert sozusagen doch noch mit einem lauten Knall.

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