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Strom für den Wohnmobilstellplatz?

WERNE „Es werde Licht“ – das wünschen sich die meisten der inzwischen zahlreichen Wohnmobilisten, die gerne den Stellplatz am Hagen nutzen, um einen Tag in der historischen Altstadt, im Natur-Solebad oder in der näheren Umgebung verbringen.

von Von Rudolf Zicke

, 28.11.2007
Strom für den Wohnmobilstellplatz?

Derzeit soll geprüft werden, ob der Stellplatz für Wohnmobile am Hagen Stromanschlüsse bekommen soll.

Damit es in den Fahrzeugen tatsächlich hell wird, die Reisenden auch mal den Fernseher und andere Elektrogeräte einschalten können, ohne die Bordbatterie zu überfordern, ist eine externe Stromversorgung notwendig. Das meint neben den Womo-Eignern auch der Vorsitzende der Verkehrsvereins, Rolf Strohmenger.

Er hatte deshalb im September dem Fremdenverkehrsausschuss vorgeschlagen, Stromsäulen zu installieren. Das könne ja nicht so teuer sein, glaubte Strohmenger, da ja schon Leitungen für die Platzbeleuchtung und die Entsorgungstation vorhanden seien.

Kosten: 16 000 Euro

Da allerdings irrte Rolf Strohmenger, wie Erster Beigeordneter Lothar Christ im Fremdenverkehrsausschuss am Dienstag mitteilte. Nach einer ersten überschlägigen Kalkulation würde die Stromversorgung mit rund 16 000 Euro zu Buche schlagen, die möglicherweise allerdings durch eine Nutzungsgebühr wieder hereingeholt werden könnten.

Aber, so Christ weiter, könne es auch baurechtliche Probleme geben. Wenn Wohnmobile – nicht zuletzt auf Grund der Stromversorgung – künftig länger auf dem Stellplatz blieben, könnte man dies als Camping betrachten; das sei auf dem Hagen zurzeit nicht gestattet.

Trotz alledem mochten die Politiker die „Womo“-Stromversorgung nicht begraben – im Gegenteil. Auf Anregung von Jörg Weber (CDU) erteilte der Ausschuss der Verwaltung nicht nur den Auftrag konkret zu prüfen, was „fiskalisch und baurechtlich“ machbar sei; die Verwaltung soll außerdem Überlegungen anstellen, ob und wie der Wohnmobil-Parkstreifen auf dem Hagen attraktiver gestaltet werden kann.

„Konkurrenz“ in Rünthe

Er verwies auf die „Konkurrenz“, den sehr ansprechenden Wohnmobilstellplatz in der Marina Rünthe. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht ins Hintertreffen geraten“, stimmte Ausschussvorsitzender Prof. Andreas Heinecke (SPD) im Namen des gesamten Ausschusses zu.

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