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Trotz Chaos nicht eine Messe ausgefallen

WERNE Auf die vergangenen anderthalb Jahre der Fusion blickte die Großgemeinde Seliger Nikolaus am Samstag im Bruder-Konrad-Haus zurück. Bei ihrer ersten Pfarrgemeinderatssitzung.

von Von Julia Kwiatkowski

, 18.11.2007

Pfarrer Heiner Innig merkte an, dass die Bistumsleitung die Unruhen der letzten Monate im kirchlichen Osten Wernes ernsthaft verfolgt und sich bemüht habe, für die Zeit nach dem Weggang von Pfarrer Dr. Charles Onuh eine tragfähige Lösung für den Personalmangel in der Seelsorge zu finden. Voraussichtlich wird ab Januar ein Priester ins Stockumer Pfarrhaus ziehen. Einzelheiten dazu werden noch bekannt gegeben.

Rund 50 Gemeindemitglieder versammelten sich nach der Vorabendmesse im Bruder-Konrad-Haus, hörten den Referenten zu und brachten Fragen, Ideen und Vorschläge mit ein. Pfarrer Innig berichtete, dass trotz des ab und zu chaotischen Hintergrundgeschehens nicht eine Messe ausgefallen sei und bedankte sich deswegen bei all denen, die sich dafür mit „Geduld und Liebe“ eingesetzt haben, denn das sei, so der Pfarrer, nicht selbstverständlich.

Fuß- und weitere Wallfahrten

Ein weiteres Thema waren die vergangenen und anstehenden Wallfahrten, vor allem aber die Fußwallfahrt, die im St. Konrad schön öfter, dafür aber im St. Johannes und in Stockum eher seltener unternommen wurden.

Martin Döpker, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, wies darauf hin, die Fußwallfahrten etablieren zu wollen, so könne es irgendwann einmal dazu kommen, dass sie zur Tradition werden. Die Fußwallfahrt war eine Alternative zu einem gemeinsamen Pfarrfest, erklärt der Vorsitzende weiter, man wollte damit etwas Neues schaffen und nichts aus den jeweiligen Teilgemeinden übernehmen.

„Es gibt viel zu regeln und viel zu feiern“, so die Pastoralreferentin Pia Gunnemann, deshalb seien auch drei Kommunionfeiern vorgesehen. Auch die Firmtermine werden gespalten. Über 80 Firmbewerber aus allen drei Gemeinden werden an zwei Terminen gefirmt.

Zusammenarbeit mit Weihbachschule

Zum Schluss der Pfarrgemeinderatssitzung hin, wurde über den letzten Einkehrtag der Großgemeinde gesprochen und Marlis Hüsemann, Kirchenmusikerin und Chorleiterin von St. Johannes, berichtete über die Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde. Geplant sei mit dem dritten und vierten Schuljahr der Weihbachschule zusammen zu arbeiten. Ziel hierbei sei es, die Kinderkommunion mit den Kindern musikalisch zu gestalten.

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