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Verteidiger gegen böse Zungen

WERNE Zum letzten Mal möchte Museums- und Archivleiterin Heidelore Fertig-Möller Exponate aus der Sonderausstellung „Kirchen, Kloster und Kapellen in Werne“ vorstellen. Die Ausstellung wird bis zum 20. Dezember verlängert.

26.11.2007
Verteidiger gegen böse Zungen

Die Nepomuk-Statue ist im Stadtmuseum zu sehen.

Da viele Anfragen von Schulen und Erwachsenengruppen vorliegen, die einen Besuch der Ausstellung mit Weihnachtsbasteln bzw. einem gemütlichen Beisammensein in der Westfälischen Stube verbinden wollen, ist die Sonderausstellung bis zum 20. Dezember verlängert worden. Sie endet nun nicht mehr am 2. Dezember sondern erst kurz vor Heiligabend.

Zwei Statuen und drei Kirchenfenster aus der Sonderausstellung werden hier nun näher beleuchtet: Die Christophorus-Statue stammt ursprünglich aus dem alten St.Christophorus-Krankenhaus Werne. Sie ist aus Eichenholz und 1, 28 Meter hoch – vermutlich entstand sie im 19. Jahrhundert in einer süddeutschen Werkstatt. Heute befindet sie sich im Besitz des Werner Museums.

Restaurierte Nepomuk-Statue

Die Nepomuk-Statue hat viele Jahrzehnte an der Ecke Neutor/Schüttenwall in einer Nische gestanden – die aus dem Lateinischen übersetzte Inschrift lautete: „Heiliger Johannes von Nepomuk, Schützer und Verteidiger gegen böse Zungen, bitte für uns.“ 1939, als der Ausbau der Kreuzung am Neutor erfolgte, verbrachte man die Statue ins Kapuzinerkloster.

1995 wurde sie auf Initiative des Fördervereins Heimatmuseum restauriert und steht seitdem im Obergeschoss des Klostergebäudes. Sie stammt wahrscheinlich von Anfang des 19. Jahrhunderts und ist damit nur wenig jünger als jene Nepomuk-Statue an der Horne neben der Fußgängerbrücke, die dort heute noch steht.

Bleigefasste Glasfenster

Drei bleigefasste Glasfenster aus dem Kapuzinerkloster sind ebenfalls in der Ausstellung zu sehen. Sie befanden sich zwischen 1953 und 1980 in der Klosterkirche und sind Anfang der 80er Jahre entfernt worden. Einige dieser wunderschönen bunten Glasfenster sind vor einigen Jahren in den Besitz des Werner Museums gelangt.

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