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Verwaltung enttäuscht über Stockumer Initiatoren

Abfallbeseitigungsanlage

"Starker Tobak." So bezeichnet Planungsdezernent Ralf Bülte die Vorwürfe, die von der Stockumer Interessengemeinschaft gegen die Expansionspläne der Firma Feldmann gegen die Verwaltung vorgetragen werden.

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von Von Daniel Claeßen

, 03.11.2012
Verwaltung enttäuscht über Stockumer Initiatoren

Ralf Bülte ist enttäuscht über die Reaktion der Stockumer Initiatoren.

Gleichwohl ist Bülte darum bemüht, die Situation nicht eskalieren zu lassen: „Wir waren und sind in intensiven Gesprächen mit den Beteiligten der Interessengemeinschaft.“ Wohl auch deshalb schwingt ein wenig Enttäuschung in seiner Stimme mit – Enttäuschung darüber, dass die bisherige Linie seitens der Stockumer Initiatoren offenbar verlassen wurde.

„Ich kann die Bedenken der Bürger sehr gut verstehen“, so Bülte. „Wir haben darüber doch auch während der Info-Veranstaltung ausführlich diskutiert.“ Den Vorwurf, dass diese Veranstaltung seitens der Verwaltung einseitig vorbereitet worden sei und nur auf ein Ziel – die Genehmigung des Flächentausches – hingearbeitet habe, weist er entschieden zurück. „Es ist ein ganz offenes Verfahren.“ Mitglieder der Interessengemeinschaft wären zudem im Nachgang zweimal im Planungsamt vorstellig geworden. „Wir haben ihnen Akteneinsicht gewährt und drei Stunden über das Thema diskutiert“, stellt Bülte klar. „Niemand will etwas verheimlichen.“ Das gelte auch für den Vorwurf, die Verwaltung habe umweltrechtliche Bedenken des Kreises Unna ignoriert. „Das stimmt einfach nicht.“ Zum einen gehe nunmal von dem alten Zechengelände keine akute Gefahr aus, zum anderen sei man auch hier konstant in Gesprächen mit der Behörde in Unna.Auch in Sachen Lärmschutz habe man festgesetzt, dass bestimmte Lärmkontingente seitens der Firma Feldmann nicht überschritten werden. „Es ist mitnichten so, dass wir auf Zuruf planen würden.“ Wenn eine Firma expandieren wolle, und dies nur über eine Änderung im Flächennutzungsplans funktioniert, dann werde die Verwaltung tätig – ein schriftlicher Antrag ist dazu nicht notwendig. „Wir bereiten alles vor. Die endgültige Entscheidung trifft dann die Politik“, so der Planungsdezernent. 

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