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Der Experten-Blick von außen soll Innenstadt von Werne verbessern

Für eine schönere Innenstadt

Mithilfe von Experten soll eine neue Gestaltungssatzung für eine schönere Werner Innenstadt sorgen. Das stößt bei der Aktionsgemeinschaft Wir für Werne auf Zustimmung – wenn Bedingungen erfüllt sind.

Werne

, 17.04.2018
Der Experten-Blick von außen soll Innenstadt von Werne verbessern

Den Wust von Werbung in geregelte Bahnen lenken – ein Ziel der neuen Gestaltungssatzung für die Innenstadt. © Jörg Heckenkamp

Die Stadt plant gemeinsam mit einem Dortmunder Planungsbüro eine neue Satzung für die Anmutung der Innenstadt. Ziel: ausufernde Werbung oder Inanspruchnahme der Innenstadt durch Betriebe regulieren, die Vorteile der historischen Altstadt mehr in den Blickpunkt rücken.

Damit rennt die Stadt bei der Aktionsgemeinschaft Wir für Werne offene Türen ein. Hubertus Waterhues, Sprecher für die Innenstadt-Kaufleute, sagt auf RN-Anfrage: „Wir wollen eine hohe Aufenthaltsqualität bekommen und erhalten.“ Wichtig sei aber, alle Betroffenen mit ins Boot zu holen. „Dazu zähle ich nicht nur Vertreter der Kaufleute oder Gastronomen, sondern auch die Bürger“, sagt Waterhues.

Satzung von 2005 ist völlig überholt

Er bewerte es als positiv, dass eine neue Gestaltungssatzung kommt. „Die noch gültige Satzung ist 15 Jahre alt und entspricht nicht mehr den aktuellen Erfordernissen.“ Das Gute an so einem Regelwerk laut Waterhues: „Damit wird deutlich, dass es Spielregeln gibt, an die sich alle zu halten haben.“

Es gibt unterschiedliche Auffassungen

Doch der Weg dahin bedarf seiner Meinung nach vieler Gespräche, zumal es höchst unterschiedliche Auffassung von Werbung und Gestaltung in der Innenstadt gebe: „Der Eine sagt: Die Fußgängerzone muss aufgeräumt sein; der Andere sagt: Wenn dort nichts steht, wirkt es schnell leer und kühl.“ Aus diesem Spannungsfeld heraus müsse sich eine neue Satzung entwickeln, die der Bedeutung der historischen Altstadt Rechnung trägt.

Besonders froh ist Waterhues über das Engagement eines Planungsbüros aus Dortmund: „Gut, dass externe Berater dabei sind, die einen Blick von außen haben“.

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