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Werner SC schafft 3:2-Sieg mit viel Mühe

Volleyball

Mit 3:2 haben die Verbandsliga-Volleyballer des Werner SC in Oerlinghausen gewonnen. Die Mannschaft von Rolf Wilmsen und Bronek Bakiewicz zeigte alles, was das Duo gerne von einer Volleyballmannschaft sehen möchte. Aber zeigte sie auch vieles, was ein Trainerteam nicht gerade glücklich stimmt.

WERNE

von Von Juri Kohlhoff

, 01.11.2012

 Die Angreifer lieferten gewohnt gute Leistungen im Abschluss ab und darüber hinaus stand nun auch die Verteidigung deutlich besser. Mit einem erstaunlichen Siegeswillen ging Werne in die Begegnung, offensichtlich wollten die Spieler schnellstmöglich auf die Sim-Jü-Kirmes.  So gewann Werne dann auch hochverdient mit 25:16 den ersten Satz. Zufriedene Gesichter nicht nur bei beiden Trainern auf der Bank, sondern auch bei den Spielern. Aber anscheinend dachte der Werner SC nun, dass das Spiel bereits gewonnen war. Die Konzentration ließ nach und die Fehlerquote würde höher. Die Spieler machten den Anschein, mit dem Kopf bereits ganz woanders zu sein.

 Oerlinghausen spielte allerdings auch nicht überragend, so dass Werne auch den zweiten Satz einfahren konnte. Trotzdem merkte der Gastgeber aus einem Bielefelder Vorort, dass an diesem Spieltag wohl mehr zu holen war als eine 0:3-Niederlage.  Oerlinghausen wurde immer sicherer, die Fehlerquote beim Werner SC steigerte sich dagegen fast ins Unendliche, was darin gipfelte, dass das Team des Sportclubs im vierten Satz erst beim Stand von 0:7 ihren ersten Punkt erspielen konnte. Oerlinghausen gewann den Satz mit 25:21.

 Der Spielfluss im Werner Spiel war völlig verloren gegangen: Die deutliche Satzniederlage (12:25) spricht für sich. Eine viel engagiertere Leistung, aber vor allem mehr Konzentration, forderte das Trainergespann von den Männern, um die 2:0-Führung nicht zu verspielen. Offensichtlich fand das Trainergespann die richtigen Worte.  Oerlinghausen war dem Sieg ebenso nah, so verlief der fünfte Satz ausgeglichen mit dem glücklicheren Ende für den Werner SC. „Am Ende war es ein Kampfssieg“, sagte Außenangreifer Magnus Schulze-Kersting.  

Thüner, Thüner, Götte, Lembcke, Zurwieden, Schulze-Kersting, Poprawski, Rinschede, Hoppe

Sechs verletzte Spieler sorgten dafür, dass der Werner SC gegen durchaus schlagbare Hiltruper eine in der Höhe vermeidbare Niederlage kassierte. Zu den zahlreichen Verletzungen kam dann noch die Unerfahrenheit der jungen Spieler und der Trainingsrückstand einiger Routiniers. „So ist auch in der Bezirksliga kein Blumentopf zu gewinnen“, stellte Trainer Simon Ackers genervt fest. „Hier müssen wir schnellstmöglich etwas tun, damit wir endlich besser in den Spielfluss zurückfinden.“ Das wird allerdings am nächsten Wochenende nicht besser werden, weil sich außer den bereits verletzten Spielern, auch noch Hardy Ackers beim Spiel gegen Hiltrup eine Verletzung zuzog und mindestens drei Wochen ausfällt. 

Bergmann, H. Ackers, S. Ackers, Aistermann, Kortendick, Kerzel, Zurwieden, Eickhoff

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