Zarte Reflexionen über Stille und Schnee

Spannende Ausstellung im DKM

Barbara Köhler hat den auf den ersten Blick unscheinbarsten Raum im Duisburger DKM gestaltet. Sieht man durch die Türöffnung nur kurz hinein, scheint er ganz leer zu sein, keine Gegenstände stehen herum. Dennoch ist der Raum gut gefüllt - mit Reflexionen über Stille und Schnee.

04.09.2014, 17:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Krebbers Wand muss man überwinden.

Krebbers Wand muss man überwinden.

So kommt es auch, dass Gereon Krebber – ganz entgegen der DKM-Vorstellung vom offenen Raum – dem Besucher direkt im ersten Raum eine Wand vor die Nase setzen kann. Aus gelben Bauschaum geformt steht sie da, wie ein Klotz zusammengepresster Spaghetti, und nötigt den Besucher, um sie herum zu laufen, wenn er auch noch die anderen sehenswerten Arbeiten der Ausstellung sehen möchte, darunter die Fotografien von Timm Rautert. Der Künstler hat das Leben der Amish dokumentiert. Seine 1974 in den USA entstandenen Fotografien zeigen die weltabgewandte, protestantische Glaubensgemeinschaft, Frauen in langen Röcken und Pferdekutschen, wie aus einer anderen Zeit. 

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