Zu Fuß in die Schule

12.11.2018, 17:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ausparkende Autos, zu enge Gehwege, es gibt einiges, was vor der Brigidenschule die Sicherheit der Schulkinder gefährdet. von wangenheim

Ausparkende Autos, zu enge Gehwege, es gibt einiges, was vor der Brigidenschule die Sicherheit der Schulkinder gefährdet. von wangenheim © Ronny von Wangenheim

Legden. Der Morgen ist nur so gerast und die Zeit wird knapp. Die Mutter muss gleich selbst zur Arbeit. Oder es regnet. Klar ist, dass Eltern und Schüler gerne den Weg mit dem Auto zur Schule wählen, obwohl sie gut zu Fuß gehen könnten. Manche sind so bequem, dass man das Gefühl hat, sie wollen am liebsten bis ins Klassenzimmer fahren. Das bringt an vielen Schule Probleme mit sich. In Legden ärgert sich eine Mutter, dass der Weg für ihre siebenjährige Tochter zur Schule wegen der vielen Autos, die kurz anhalten, gefährlich ist. Sie möchte am liebsten, dass ihr Kind selbstständig wird und allein zur Schule gehen kann. Deshalb sammelt sie jetzt Unterschriften. Mehr als 800 Menschen haben bereits unterschrieben, dass sie sich eine bessere Verkehrssituation wünschen. Dazu könnten ein Zebrastreifen oder eine Markierung für die Radwege gehören. Und manche Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto, weil sie das für sicherer halten. Das ist aber falsch. Eine Studie des ADAC hat ergeben, dass die Elterntaxis sogar dazu beitragen, dass die Sicherheit anderer Schulkinder massiv gefährdet wird. Und Psychologen sagen, dass Kinder in ihrer Entwicklung gehindert werden, wenn ihnen alles immer von den Eltern abgenommen wird.