Mario und Stefanie Herrmann versuchen, ihren Kindern ein schönes Weihnachtsfest zu bereiten. © privat
Adventszeit

Das verrückte Weihnachtshaus von Deuten leuchtet jetzt noch heller

Familie Herrmann aus Deuten ist „weihnachtsverrückt“. Ihr beleuchtetes Haus strahlt in der Adventszeit wieder Abend für Abend und ist jetzt um ein paar blinkende Elemente reicher.

Der Anfang ist gemacht“, hatte Mario Herrmann vor einem Jahr gesagt. Da hatte er gerade 3000 Lämpchen auf und vor seinem Haus am Deutener Weg verbaut. In diesem Jahr ist das verrückte Weihnachtshaus noch bunter und blinkender geschmückt.

Ein leuchtendes Rentier zieht einen nicht minder leuchtenden Schlitten. Lichterketten schmücken den Gartenzaun und den kleinen Weg zur Haustür, die von einem überdimensionalen Geschenkband gesäumt wird. Wegweiser zeigen zum Nordpol, zu „Santa‘s Workshop“ und „Elf Village“. Der Briefkasten ist ein kleiner Bus, auf die Fassade des Familiendomizils werden Schneeflocken projiziert.

„Wir machen das für die Kinder“

Das alles erinnert ein wenig an Familie Griswold aus der amerikanischen TV-Komödie „Schöne Bescherung“. Da hat der Lichterschmuck zwischenzeitlich sogar die Stromversorgung einer Kleinstadt lahmgelegt.

Familie Herrmann bleibt vergleichsweise bescheiden, hat aber in diesem Winter nochmals aufgerüstet. Riesige Leucht-Lollys Marke Eigenbau, beleuchtete Zuckerstangen, neue LED-Lichterketten, ein riesiger Stern oberhalb des Hauses und ein Weihnachtsmann, der sich aus dem Fenster seilt, sind hinzugekommen.

„Wir machen das vor allem für unsere drei Kinder“, sagen Mario Herrmann und Ehefrau Stefanie. Die blinkende Deko zieht allerdings immer wieder auch Schaulustige aus der Nachbarschaft an.

Am ersten Adventssonntag drehte sich im Vorgarten von Familie Herrmann ein kleines Kettenkarussell. © privat © privat

Eine Besonderheit gab es nur am ersten Adventssonntag zu bestaunen. Die Eheleute hatten ein kleines Kettenkarussell angemietet, damit ihre Kinder „in dieser fürchterlichen Coronazeit wenigstens ein bisschen Weihnachtsmarkt-Atmosphäre erleben konnten“.

Bis ins neue Jahr wird das Haus allabendlich leuchten. Dann motten die Eltern ihre blinkende Deko wieder ein – und warten auf das letzte Geschenk. Das nennt sich „Stromrechnung“, kann nicht umgetauscht werden, soll aber dank LED-Technik angeblich nicht die Stimmung vermiesen.

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Redaktionsleiter in Dorsten
Veränderungen gab es immer, doch nie waren sie so gravierend. Und nie so spannend. Die Digitalisierung ist für mich auch eine Chance. Meine journalistischen Grundsätze gelten weiterhin, mein Bauchgefühl bleibt wichtig, aber ich weiß nun, ob es mich nicht trügt. Das sagen mir Datenanalysten. Ich berichte also über das, was Menschen wirklich bewegt.
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Stefan Diebäcker

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