A-capella-Gesang des Chors Querbeet und seines Berliner Pendants

NORDKIRCHEN In der nahezu ausverkauften Oranienburg lauschten die Liebhaber des A-capella-Gesanges einem Konzert der Extraklasse: einem Stelldichein zweier Chöre. Der Lünener Chor „Querbeet“ hatte sein Berliner Pendant „absolutely unterhaltsam“ zum Gegenbesuch mit gemeinsamem Konzert in die Schlossgemeinde eingeladen.

23.03.2009, 18:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das bekannte Stück „Marmor, Stein und Eisen bricht“ von Drafi Deutscher und „Why do fools fall in Love“, sangen die Chöre stimmgewaltig und mitreißend gemeinsam. Doch auch in ihren Einzeldarbietungen zeigten die Akteure Souveränität. Der Chor „Querbeet“ präsentierte getreu seinem Namen, Musikstücke ganz unterschiedlicher Herkunft.  Die Sänger sangen „True colours“ von Cindy Lauper und „So geil Berlin“ oder Herbert Grönemeyers „Mambo“und ebenfalls von Grönemeyer doch nur mit neun Sängern vorgetragen, das Stück „Männer“. Wie ein virtuoser Musiker sein Instrument spielt, so dirigierte der Chorleiter Uwe Neumann seine Sänger, nicht nur beim schwierigen Intro des Sting Klassikers „Englishman in New York“.

  Aber auch die Berliner Gäste machten ihrem Namen alle Ehre. Ihre Darbietungen waren gut inszeniert, äußerst wandelbar und präzise intoniert. „Wir sind hier in einer sehr schönen Umgebung. Es ist ein erholsamer Kontrast zur Großstadt Berlin. So ist die Grundatmosphäre im Chor entspannter und die musikalische Aufmerksamkeit höher“, meinte der Chorleiter Andreas Schmidt-Hartmann.   Passend gekleidet zur barocken Einrichtung des Festsaales präsentierte der Berliner Chor das Stück „Amadeus“ von Falco und sang sich damit in die Herzen des Publikums, das bei den rockigeren Passagen sogar mitklatschte. „Es ist toll, wenn ein Miteinander mit dem Publikum entsteht“, kommentierte Schmidt-Hartmann den Erfolg des Konzertes.

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