Bahnstrecke zwischen Münster und Lünen wird Anfang Oktober freigegeben

mlzBahndammsanierung

Für Pendler und andere Zugreisende kehrt Anfang Oktober wieder Normalität auf der Strecke zwischen Lünen und Münster ein. Dann hebt die Bahn die monatelange Streckensperrung auf.

Lünen, Capelle, Werne, Ascheberg

, 29.09.2020, 20:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die monatelange Sperrung der Bahnstrecke zwischen Münster und Lünen hat bald ein Ende: „Die Strecke wird zum Abend des 9. Oktobers freigegeben“, kündigt eine Bahnsprecherin auf Anfrage dieser Redaktion an. Damit würde für viele Pendler in der Region wieder der Normalzustand einkehren, der seit dem 1. Januar 2020 - dem Beginn der Bahndammsanierung - nicht mehr galt.

Seitdem war die Strecke für den Zugverkehr gesperrt, Bahnreisende mussten auf den Schienenersatzverkehr ausweichen. Eigentlich hätte die Streckensperrung bereits am 12. August aufgehoben werden sollen. Allerdings wurde im Laufe der Arbeiten deutlich, dass auch der Schienenoberbau saniert werden musste. Grund waren wellenförmige Verformungen des Oberbaus - das Schotterbett wies in den Bauabschnitten Werne und Ascheberg unterschiedliche Dicken auf.

Weitere Verzögerungen gebe es jetzt nicht mehr, wie die Bahnsprecherin erklärt. „Im Gegenteil, die Sperrung wird sogar vorzeitig aufgehoben“, heißt es in der Schriftlichen Antwort der Bahn. Ursprünglich sollte die Streckensperrung bis zum Ende der Herbstferien in NRW am 26. Oktober 2020 andauern.

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„Die Restarbeiten finden dann in den Abend- und Nachtstunden bis zum 25. Oktober statt. Die DB muss die Kabelarbeiten entlang der Gleise abschließen. Dafür muss die Strecke jeweils in den Nächten gesperrt werden“, schrieb die Bahn bereits am 17. August in einer Pressemitteilung.

„Derzeit erfolgen letzte Restarbeiten auf den Streckenabschnitten an Schotter, Schiene und Schwelle. Außerdem werden im Rahmen der Bahndammsanierung auch planmäßig neue Zugänge auf der Strecke zur Rettung und Evakuierung gebaut. Auch hier erfolgen letzte planmäßige Arbeiten“, erklärt die Bahnsprecherin auf unsere Anfrage.

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Die Züge der Eurobahn-Linie RB 50 können ab dem 10. Oktober zwischen 5.30 Uhr und 22.30 Uhr wieder den Regelbetrieb zwischen Dortmund und Münster aufnehmen und alle Halte bedienen.

Die Züge der zweistündlichen ICE/IC-Linie Hamburg-Münster-Dortmund-Wuppertal-Süddeutschland (Linie 31) werden dann tagsüber zwischen 5.30 Uhr und 22.30 Uhr wieder über die ursprüngliche Strecke mit Halten in Dortmund, Hagen und Wuppertal geführt.

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Die Züge der zweistündlichen ICE/IC-Linie Hamburg-Münster-Düsseldorf-Köln-Bonn-Süddeutschland (Linie 30) werden weiterhin auch nach Beendigung der Baustelle von Münster in und aus Richtung Essen über Recklinghausen und Gelsenkirchen verkehren. Grund sind die fortschreitenden Arbeiten für den Neubau der Verkehrsstation Dortmund.

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