Bauernhof-Eis fand reißenden Absatz

Schlemmeile und Familienmarkt

Zum ersten Mal gab es auf der Schlossstraße eine Schlemmermeile und einen Familienflohmarkt, die viele Besucher anlockten. „Dafür, dass wir die Schlemmermeile so kurzfristig geplant hatten, sind wir mehr als zufrieden“, freute sich Elke Drebing vom Verkehrsverein. Spontan beschlossen die Nordkirchener, das schöne lange Wochenende noch attraktiver zu gestalten.

Nordkirchen

von Von Antje Pflips

, 02.10.2011, 15:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kaufen und Verkaufen auf dem Familienflohmarkt.

Kaufen und Verkaufen auf dem Familienflohmarkt.

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Schlemmermeile und Familienflohmarkt

Rundum zufrieden waren die Organisatoren der Schlemmermeile und des Familienfohmarktes in Nordkirchen.
02.10.2011
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Herbstliche Dekorationen schmückten die Tische der Schlemmermeile.© Foto: Antje Pflips
Nostalgische Uhren in Mehrfachausführung.© Foto: Antje Pflips
Kaufen und Verkaufen auf dem Familienflohmarkt.© Foto: Antje Pflips
Die ganze tolle Barbiewelt wird nun verkauft.© Foto: Antje Pflips
Kaufen und Verkaufen auf dem Familienflohmarkt.© Foto: Antje Pflips
Tom Kersting (l.) und Linus Heidemann boten auf dem Hofstand selbstgemachte Leckereien und Holzarbeiten an.© Foto: Antje Pflips
Einen Frisierkopf suchte auch einen Käufer.© Foto: Antje Pflips
Gabriele Jeß mit ihrem Weihnachtsangebot.© Foto: Antje Pflips
Gabriele Jeß und ihre Tochter Jacqueline Wagner (l.) verkaufen Dekorationen und Weihnachtsartikel.© Foto: Antje Pflips
Zur Schlemmermeile auf die Schlossstraße kamen viele Besucher und ließen sich kulinarisch verwöhnen.© Foto: Antje Pflips
Kinderwagen wurden vollgepackt mit günstigen Schnäppchen.© Foto: Antje Pflips
Hans Bauer mit Ehefrau Christa (r.) und Mitarbeiterin Jessica Sack boten köstliche Fruchtbecher an.© Foto: Antje Pflips
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Einen fruchtigen Gruß vom Sommer packte Hans Bauer in die Becher. Nach den Wünschen seiner Kunden mischte er frische Kiwi, Ananas, Trauben, Honig- und Wassermelone sowie Erdbeeren. Im Hintergrund schnibbelten Ehefrau Christa und Jessica Sack fleißig die frischen Früchte in mundgerechte Stücke. Auch Erdbeerbowle war zu haben.

In kurzer Zeit konnten Gastronomen gewonnen werden, die ihre Küche nach außen verlagerten. Pfefferpotthast, Zwiebelkuchen, Rosmarinkartoffeln oder Crêpe, Bratwurst, Pommes und ein ungarisches Nationalgericht schmeckten den Besuchern. Dazu gab es kalte Getränke, Bier, Wein und Federweißen, so dass es sich gemütlich an der langen Tafel speisen ließ. Linus Heidemann und sein Freund Tom Kersting hatten am eigenen Hofstand Dienst. „Alles selbst gemacht“, priesen sie ihre Waren an. Neben Marmelade, Brot, Plätzchen, Gurken, Rote Beete und Liköre waren auch Holzarbeiten dabei. Das Bauernhofeis von Kleine-Weischer fand bei den Temperaturen reißenden Absatz.

Auf dem Familienflohmarkt gab es alles, was einstmals einen Haushalt zierte oder im Kinderzimmer zu finden war. Wohnzimmerstühle, Heimtrainer, Koffer, unzählige Gläser und Porzellan und sogar Staubsauger, einen Frisierkopf, Transistorradio und Zylinder waren zu haben. Gabriele Jeß und ihre Tochter Jacqueline Wagner wollten sich von ihrer Weihnachtsdekoration trennen. Kugeln, Lichtersterne, ein beleuchteter Schneemann und andere Dekorationen stellten sie aus. „Wir haben schon viel davon verkauft, denn Weihnachten wird es ganz bestimmt“, lachte Gabriele Jeß. Wer auf die Schnelle ein Geschenk für Kinder suchte, bekam bei ihr ein fix und fertig eingepacktes Päckchen. Besonders effektiv hatten zwei junge Verkäuferinnen ihr Barbiehaus mit vielen Puppen und Kleidung ausgestellt. „Wir spielen damit nicht mehr“, meinten beide Teenies und die Mutter war insgeheim froh, dass nun wieder mehr Platz herrscht. Rundum waren die Händler mit ihren Umsätzen gut zufrieden und die Besucher und Kinderwagen schwer mit günstigen Schnäppchen bepackt.

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