Beratung für Schwangere im Kreis Coesfeld wieder im vollen Umfang möglich

Beratungsstelle

Die Schwangeren- und Schwangerschaftskonflikt-Beratungsstelle des Kreises Coesfeld hat ihre Arbeit wieder im vollen Umfang aufgenommen. Auch Hausbesuche sind unter Auflagen möglich.

Nordkirchen, Olfen

, 19.07.2020, 11:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Diplom-Sozialarbeiterin Brigit Deese gehört zum zweiköpfigen Beratungsteam der Schwangeren- und Schwangerschaftskonflikt-Beratungsstelle im Kreis Coesfeld.

Diplom-Sozialarbeiterin Brigit Deese gehört zum zweiköpfigen Beratungsteam der Schwangeren- und Schwangerschaftskonflikt-Beratungsstelle im Kreis Coesfeld. © Kreis Coesfeld, Madeleine Brünin

Auch hier wirken sich die deutlich zurückgegangenen Corona-Fallzahlen aus: Die Schwangeren- und Schwangerschaftskonflikt-Beratungsstelle des Gesundheitsamtes im Kreis Coesfeld hat zu sofort ihre Tätigkeit wieder voll aufgenommen. Das kündigt der Kreis in einer Pressemitteilung an.

„Schwangere Frauen können sich jederzeit gern mit ihren Fragen an die Beratungsstelle in Coesfeld wenden“, wird Diplom-Sozialarbeiterin Birgit Deese vom zweiköpfigen Beratungsteam in der Mitteilung zitiert. Persönliche Termine finden wieder regulär im Gesundheitsamt statt. Aufgrund der großen Nachfrage wird darum gebeten, vorab telefonisch einen Termin unter Tel. (02541) 18 5318 oder -5317 zu vereinbaren. Auf Wunsch werden auch Hausbesuche angeboten – natürlich unter Einhaltung der Corona-Schutzregeln.

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„Wir beraten und unterstützen rund um Fragen zu Schwangerschaft und Geburt. Ebenso kann eine finanzielle Unterstützung der Familien möglich sein“, erläutert Sozialarbeiter Stefan Kraus. Der Kreis Coesfeld hat zudem einen Fonds bereitgestellt, aus dem Langzeitverhütungsmittel finanziert werden können; entsprechende Anträge können in der Beratungsstelle gestellt werden.

Nicht immer ist eine Schwangerschaft mit Freude verbunden. Auch in diesen Fällen können Frauen und Familien auf die Unterstützung der Beratungsstelle zählen. Das Team im Kreisgesundheitsamt kann auch den notwendigen Beratungsschein nach Paragraph 218/219 ausstellen. „Die Beratung ist kostenlos und, falls gewünscht, auch anonym möglich. Wir unterliegen der Schweigepflicht“, macht Birgit Deese deutlich.

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