Bernd und Birgit Kersting berichten von ihrem aktuellen Besuch aus Kenia

Keniahilfe Nordkirchen

Die Keniahilfe hat ein Ärzteteam engagiert, um Menschen in abgelegenen Orten in einem „Medicalcamp“ zu helfen. Der Nordkirchener Verein unterstützt noch weitere Projekte. Kerstings berichten.

Nordkirchen

28.01.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bernd und Birgit Kersting zu Besuch im Medialcamp.

Bernd und Birgit Kersting zu Besuch im Medialcamp. © Kersting

Nach über zwei Wochen in Kenia haben Bernd und Birgit Kersting vom Verein „Keniahilfe Nordkirchen“ erste Berichte über ihre Erlebnisse in dem afrikanischen Land gesandt.

Es hat bereits zahlreiche Kontakte und Treffen gegeben. Das Ehepaar Kersting, das den gemeinnützigen Nordkirchener Verein gegründet hat, hat sich wieder einige Projekte vor Ort angesehen, die der Verein ins Leben gerufen hat und unterstützt.

Viele Menschen kommen ins Medicalcamp

Im Mittelpunkt stand ein erstes „Medicalcamp“. Mehrere Ärzte wurden vom Verein engagiert, um über 500 Kinder und Erwachsene in einem von Ukunda weit entfernten Dorf zu behandeln.

Sämtliche Kosten, insbesondere auch für die Medikamente, werden von der Keniahilfe übernommen. Das Ehepaar Kersting hat sich vor Ort die Hilfsaktion angesehen. Sie waren von der großen Nachfrage überrascht. Es stellte sich dabei heraus, dass in diesem Dorf nur ganz selten solche medizinischen Untersuchungen stattfinden können.

Neben Allgemeinmedizinern waren auch Augenärzte aktiv, Blutuntersuchungen gehörten ebenso mit zum Programm. Mindestens zwei weitere Medicalcamps sind noch in den nächsten Wochen geplant.

Schulen und Kinder werden gefördert

In mehreren Schulen waren die beiden Nordkirchener schon tätig. So wurden in einer Berufsschule für verschiedene Klassen einige Computer und Unterrichtsmaterial bestellt. Die Übergabe erfolgt in etwa zehn Tagen.

Ein weiteres Augenmerk legten Bernd und Birgit Kersting auf die persönliche Betreuung mehrerer Familien. Insbesondere die schulische Förderung der Kinder steht im Fokus ihrer Arbeit. Durch die finanzielle Unterstützung aus dem Spendenfonds wird hier große Hilfe vor Ort geleistet.

Die Keniahilfe Nordkirchen setzt sich für die Menschen in Afrika ein.

Die Keniahilfe Nordkirchen setzt sich für die Menschen in Afrika ein. © Kersting

In einer seit Jahren von ihnen unterstützten Schule wird nun auch der Bau einer Schulküche ermöglicht. Großen Wert legen die Kerstings darauf, dass alle Arbeiten abgeschlossen werden, solange sie in Kenia sind. Das ist meistens eine Grundvoraussetzung für die Förderung durch den Nordkirchener Verein.

Entbindungsstation und Schneiderei

Es liegen noch über vier Wochen vor ihnen, bevor die beiden wieder zurück nach Deutschland fliegen.

Bis dahin stehen noch viele Aktionen auf ihrem Terminkalender, so der Besuch in einer Entbindungsstation und einer Schneiderei für arbeitslose Frauen. Nahezu jeden Abend berichten sie auf ihrer Homepage über die Erlebnisse des jeweiligen Tages.

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Die Kerstings aus Nordkirchen sind im Süden Kenias bekannt. Mit gutem Grund: Das Ehepaar hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, vor Ort zu helfen, aber wie genau schaffen die beiden das?

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