Fake-Inkasso

Die Polizei im Kreis Coesfeld warnt vor Forderungen der Pro Collect AG

Die Polizei warnt die Menschen in Nordkirchen, Olfen und den anderen Orten des Kreises Coesfeld eindringlich davor, der Fa. Pro Collect Kontodaten für eine Einzugsermächtigung zu nennen.
Ein Autofahrer kollidierte mit einem Motorradfahrer. © picture alliance / dpa

In den vergangenen Tagen haben sich bei der Polizei Coesfeld „mehrere Bürger gemeldet, die aufgrund eines Schreibens der Fa. Pro Collect verunsichert waren“, so die Pressestelle der Kreispolizei. Aus dem Schreiben gehe hervor, dass sich der Angeschriebene telefonisch bei einem Gewinnspiel angemeldet hat und nun für die entstandenen Kosten aufkommen soll. Hierzu sollen die Kontodaten für eine Einzugsermächtigung angegeben werden.

Die Polizei warnt dringend davor, auf diese Aufforderung einzugehen. „Sollten Sie ihre Daten bereits angegeben haben, so besteht der Verdacht eines versuchten oder vollendeten Betrugsdeliktes. Sollten Sie ihre Daten nicht angegeben haben, so liegt keine vollendete Straftat vor“, betont die Pressestelle der Polizei.

Die Polizei bittet darum, nur im Falle der Datenübermittlung eine Anzeige zu erstatten. Ansonsten sollten die Bürger auf das Schreiben nicht reagieren. Auch die geforderte Kündigung ist nicht erforderlich. Wie die Verbraucherzentrale mitteilt, erhalten Bürger regelmäßig betrügerische Inkassoschreiben.

„Die angeblich versendenden Unternehmen dieser Schreiben existieren nicht. Es handelt sich um Fake-Inkasso.“ Wie auch die Polizei ruft die Verbraucherzentrale dazu auf, auf solche Schreiben nicht zu reagieren – und vor allem kein Geld zu überweisen.

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