Kommunalwahl 2020

Diese Parteien treten im September zur Wahl des Rats in Nordkirchen an

Welche Parteien treten in Nordkirchen zur Kommunalwahl an? Gibt es doch noch weitere Bewerber für das Amt des Bürgermeisters? Antworten hat jetzt der Wahlausschuss der Gemeinde geliefert.
As dem Wahlrecht eine Wahlpflicht zu machen, wäre der falsche Weg, meint unsere Autorin. © Foto: Karim Laouari

Überraschungen sind ausgeblieben bei der Sitzung des Nordkirchener Wahlausschusses am Donnerstag (30. Juli) im Bürgerhaus. Aufgabe dieses Ausschusses ist die Prüfung und Zulassung der Wahlvorschläge für die Wahl des Bürgermeisters und des Rates der Gemeinde Nordkirchen am 13. September.

Genügend Direktkandidaten und Reservelisten

45 Minuten lang habe das Gremium am Donnerstag getagt, wie Josef Klaas, Vorsitzender des Wahlausschusses am Freitag auf Anfrage der Redaktion mitteilt.

Neben acht Ratsmitgliedern, beziehungsweise deren Vertreterinnen oder Vertretern, besteht der Ausschuss aus weiteren fünf Verwaltungsmitarbeitern. Das Ergebnis der Sitzung: Alle Parteien, die in Nordkirchen zur Kommunalwahl am 13. September antreten, hätten ausreichend Direktkandidaten und eine entsprechende Reserveliste vorlegen können, berichtet Klaas.

Neben den aus dem Rat der Gemeinde bereits bekannten Parteien CDU, SPD, Grünen, FDP und der UWG, die nicht den Status der Partei trägt, sind keine weiteren Kandidaten hinzugekommen. Die Alternative für Deutschland (AfD) beispielsweise werde in Nordkirchen nicht auf dem Wahlzettel zu finden sein, so Klaas.

Bereits am Montag um 18 Uhr endete die Frist für Bewerbungen um das Amt des Bürgermeisters in Nordkirchen. Auch hier sind keine weiteren Kandidaten hinzugekommen. Damit bleibt der amtierende Bürgermeister Dietmar Bergmann der einzige Kandidat.

Hinweis: In einer früheren Version dieses Artikels haben wir die FDP Nordkirchen nicht mit aufgezählt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. Die FDP hatte am 18. Juni ihre 14 Kandidaten für die Kommunalwahl aufgestellt. Im Rat ist als „Einzelkämpfer“, wie er sich selbst bezeichnet, Joachim Seidel für die Partei vertreten. Seidel tritt erneut für die FDP auf Listenplatz 1 an.

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