Dinglichkeitsantrag: Pro Nordkirchen fordert ein Energieversorgungskonzept

NORDKIRCHEN Die Übernahme der örtlichen Strom- und Gasnetze, der Streit um Windräder im Windvorranggebiet Capelle: Die Gruppe Pro Nordkirchen fordert in einem Dringlichkeitsantrag für die morgige Ratssitzung ein kommunales Energieversorgungskonzept für Nordkirchen.

von Von Matthias Münch

, 24.03.2009, 14:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dinglichkeitsantrag: Pro Nordkirchen fordert ein Energieversorgungskonzept

Redner Franz Alt mit dem Veranstalter der Woche der Sonne, Markus Patschke (l.), und Nordkirchens Bürgermeister Friedhard Drebing.

Diese Zukunftswerkstatt möchte die Gruppe in eine Veranstaltungsreihe einbetten, die 2008 mit großem Erfolg gestartet war und im Mai 2009 ihre zweite Auflage erleben soll: „Die Woche der Sonne“. Die örtliche Firma 3e-Consultant, die diese Woche vor einem Jahr privat organisiert hatte, soll nun die Zukunftswerkstatt professionell vorbereiten. Dafür beantragt die Gruppe 7500 Euro aus dem Gemeindehaushalt.  Die Zukunftswerkstatt soll sich mit folgenden Schwerpunkten beschäftigen:

  •  Energieverbrauch und Verbrauchsreduzierung vor Ort.
  •  Energieezeugung und -verteilung in Nordkirchen.
  •  Wirtschaftliche Aspekte kommunaler Energiepolitik.

Dazu gehört auch die Wahrung ökonomischer Chancen für heimische Firmen im Bereich der Energieerzeugung, der Energienetze und der Herstellung von Anlagen zur Energieerzeugung.

In seiner Begründung zu dem Antrag schreibt Gruppensprecher Adi Scheuer: „Die Gemeinde Nordkirchen sollte einen Weg weg von reaktiver hin zu einer planvollen kommunalen Energiepolitik finden und hierzu ihre langfristigen energiepolitischen Ziele sowie ein Aktionspaket zur Erreichung dieser Ziele formulieren.“

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