„Döner Express“: Südkirchen hat seit dieser Woche einen neuen Dönerladen

mlzNeuer Dönerladen

Mehmet Akar hat sich einen Traum erfüllt und in Südkirchen einen neuen Dönerladen „Express“ aufgemacht. Denn den alten Dönerladen in Südkirchen gibt es nicht mehr.

Südkirchen

, 08.07.2020, 13:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Ich wollte schon immer einen eigenen Laden haben“, erzählt Mehmet Akar. Er liebe seinen Beruf und hat nun am Sonntag mit seiner Familie den neuen Dönerladen „Express“ in Südkirchen eröffnet. Der ist genau an der gleichen Stelle, an der vor wenigen Wochen noch ein anderer Dönerladen gewesen ist.

Denn das „Döpi Kebab Haus“ an der Hauptstraße hatte geschlossen. „Da ist mir aufgefallen, dass es dann gar keinen anderen Dönerladen in Südkirchen gibt“, erklärt Akar. Kurzerhand hat er mit seiner Frau, seiner Schwester und seinem Schwiegervater einen neuen Dönerladen am Kreisverkehr aufgemacht. „Wir wollen den Laden erst einmal in der Familie halten“, erklärt er.

Südkirchener freuen sich über Döner

Dass es jetzt einen neuen Dönerladen in Südkirchen gibt, freut vor allem die Südkirchener selbst. So wie Len (14 Jahre) und Leon (17 Jahre). Die beiden arbeiten zusammen beim Ferienprogramm im JuNo in Nordkirchen und haben schon zum zweiten Mal auf dem Rückweg bei dem Dönerladen angehalten. „Die Döner sind hier wirklich sehr lecker, besonders das Brot“, bestätigen beide.

Der neue Döner-Laden in Südkirchen heißt jetzt „Express“.

Der neue Döner-Laden in Südkirchen heißt jetzt „Express“. © Viktoria Michelt

Für Mehmet Akar ist das auch das wichtigste: Die Qualität. Alles im „Express“ sei frisch zubereitet und selbst gemacht, von dem Brot bis hin zur Soße. Gleichzeitig ist es ihm wichtig, dass die Kunden ihr Essen schnell bekommen, deswegen das Wort „Express“ im Namen. „Die Leute wollen schnell was essen.“

Akar und seine Familie wissen, wovon sie sprechen. Vor zehn Jahren kam Mehmet Akar nach Deutschland. Seit 20 Jahren arbeitet der Bergkamener schon in Dönerläden, zuletzt in einem in Unna. Auch sein Schwiegervater Sadrettin Nahirci ist bereits seit 45 Jahren im Geschäft - 22 Jahre davon ist er nun schon in Deutschland.

Dönerladen ist gut besucht

Sorgen um zu wenig Kundschaft in Südkirchen - mit seinen gut 3.300 Einwohnern - macht sich die Familie bisher nicht. „Die ersten drei Tage liefen super“, erklärt er. Es seien vor allem in der Mittagspause viele Kunden in den neuen Laden gekommen und auch viele Autos auf dem Weg nach Selm hätten angehalten.

Auch die aktuelle Lage mit der Corona-Pandemie hat Akar uns seine Familie nicht abgeschreckt: „Ich habe mir gesagt: Ich mache das trotzdem. Schließlich müssen die Leute irgendwo etwas essen.“ Doch was macht den neuen Dönerladen in Südkirchen besonders? „Vor allem die Pide sollte jeder mal gegessen haben“, findet Mehmet Akar.

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