Einzelhandel in Nordkirchen: Regeln erst mal unverändert

mlzCorona

Die zweite Corona-Welle ist in vollem Gange - und auch wenn der Einzelhandel geöffnet bleibt, müssen dort einige Regeln umgesetzt werden. Was müssen Kunden in Nordkirchen beachten?

von Julian Beimdiecke

Nordkirchen

, 31.10.2020, 11:47 Uhr / Lesedauer: 2 min

Egal ob der normale Wocheneinkauf oder die Shoppingtour - Corona hat das Einkaufserlebnis für Kunden spürbar verändert. Und das wird auch erst einmal so bleiben: Zwar sieht der „Lockdown light“ der Bundesregierung vor, dass der Einzelhandel offen bleibt. Einige Regeln zur Vermeidung von Neu-Infektionen sind allerdings unumgänglich, die auch in den Geschäften in Nordkirchen zum Tragen kommen.

Einhalten der Bestimmungen

Auf allzu viel Neues müssen sich die Nordkirchener allerdings nicht einstellen. „Wir halten uns an die Bestimmungen, die vorgegeben werden - das haben wir natürlich seit Beginn der Pandemie so gemacht“, sagt zum Beispiel Ulrich Jehle, der mit seiner Ehefrau den gleichnamigen Edekamarkt führt. Zu großartigen Veränderungen führte die zweite Corona-Welle und die damit verbundenen Auflagen der Bundesregierung in ihrem Supermarkt nicht: Der Mund- und Nasenschutz bleibt obligatorisch, ebenfalls darf weiterhin eine Höchstgrenze an Kunden im Laden nicht überschritten werden, damit die Abstände eingehalten werden können.

Jetzt lesen

Statt sieben sind nun aber nur noch zehn Quadratmeter pro Kunde erlaubt - in dem Markt der Jehles, der insgesamt 140 Quadratmeter fasst, dürfen sich also 14 Kunden gleichzeitig aufhalten. „Wir sind ja ein eher kleiner Laden, deswegen kann unsere Kassiererin einfacher den Überblick behalten, wie viel Kunden gerade da sind“, so Jehle. „Zu den Stoßzeiten kam es in der Vergangenheit schon einmal vor, dass Kunden draußen warten müssen, aber das lief eigentlich problemlos.“ Eine Zugangsbeschränkung über Einkaufswägen sei nicht nötig.

Ähnlich läuft es im Edeka Geldmann. Der Zugang zum Markt sei nur über den Haupteingang möglich, wo ein Mitarbeiter abgestellt sei, um die Kundenströme zu zählen, schreibt eine Sprecherin von Edeka Rhein-Ruhr auf Anfrage unserer Redaktion. Zusätzlich steht den Kunden im Eingangsbereich ein Desinfektionsmittelspender zur Verfügung. Zudem sei der Austausch mit den Behörden eng: „Sollten weitere Maßnahmen notwendig sein, sind wir in der Lage, entsprechend kurzfristig zu reagieren“, heißt es von Edeka.

Hinweis auf Nies- und Hustenetikette

Ähnlich sieht es bei Aldi aus: Eine Obergrenze von Kunden im Laden, das Desinfizieren und Säubern unter anderem von Einkaufswagen und Kontaktflächen und der enge Austausch mit den Behörden gehören auch in der Aldi-Filiale in Nordkirchen dazu, schreibt eine Sprecherin des Discounters. Außerdem weise man die Kunden weiterhin auf die Nies- und Hustenetikette und das Einhalten des nötigen Abstands hin. Für Letzteres setze man auch Plastikelemente und Abstandsmarkierungen ein. „Wir sind uns sicher, dass diese Maßnahmen sinnvoll dazu beitragen, unsere Kunden und auch Mitarbeiter bestmöglich zu schützen“, so die Aldi-Sprecherin.

Lesen Sie jetzt