Elektroladesäule am Rathaus Nordkirchen ist seit einigen Tagen außer Betrieb

mlzElektromobilität

Elektroautos können zurzeit nicht den Ladepunkt am Rathaus Nordkirchen nutzen. Die Schilder sind bereits zugehängt. Das hat technische Gründe.

Nordkirchen

, 05.02.2020, 11:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Fahrer von Elektroautos können ihre Fahrzeuge zurzeit nicht an dem E-Ladepunkt am Nordkirchener Rathaus (Bohlenstraße) tanken. Seit einigen Tagen sind die Schilder überklebt, die Stellplätze dienen als normale Parkplätze.

Allerdings nicht mehr lange. Auf Nachfrage sagt Anne Büscher, Pressesprecherin der Gemeinde Nordkirchen, warum Elektroautos zurzeit die öffentliche Ladesäule nicht nutzen können: Die Datenübertragung sei fehlerhaft, das Problem werde allerdings zurzeit behoben.

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Stefan Bölte, Geschäftsführer für die Gesellschaft des Kreises Coesfeld zur Förderung regenerativer Energien mbH (GFC), kann den Fehler genauer beschreiben. Wer an den Säulen tanken möchte, muss sich mit einem Identifikationschip quasi anmelden. Über den Chip wird auch die Bezahlung registriert. Betrieben werden die Ladesäulen von der GFC in Kooperation mit Gelsenwasser.

Zurzeit sei die Kommunikation mit dem Chiplesegerät fehlerhaft. Voraussichtlich ab Donnerstag (6.2.) sollen die Ladesäulen aber wieder zur Verfügung stehen, kündigt Stefan Bölte an.

Kreisweite Infrastruktur „eCOEmobil“

Die Ladesäule ist Teil der kreisweiten Infrastruktur „eCOEmobil - Elektromobilität für den Kreis Coesfeld“. 19 Ladepunkte für Elektroautos seien im Zuge des Projekts im Kreis Coesfeld entstanden. Insgesamt gebe es mittlerweile rund 40 öffentliche Ladepunkte im Kreis, sagt Bölte.

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