Rita Vieth, Bewohnerin des Seniorenhauses St. Mauritius in Nordkirchen, nach der Corona-Schutzimpfung: Am Montag haben in der Einrichtung die Impfungen stattgefunden. © Seniorenhaus St. Mauritius
Coronavirus

Erste Corona-Impfungen im Altenheim: 168 Dosen gespritzt

Ein erstes Aufatmen im Seniorenhaus St. Mauritius in Nordkirchen: 168 Bewohner und Mitglieder des Personals sind am Montag gegen Corona geimpft worden - ein aufregender Tag.

Ein aufregender Tag: So beschreibt Stefanie Ostermann, Leiterin des Sozialen Dienstes im Seniorenhaus St. Mauritius, Montag, den 11. Januar. Anspannung habe im ganzen Haus in der Luft gelegen. Der Grund: Es war der Tag, an dem in dem Altenwohnhaus die ersten Impfungen gegen das Coronavirus stattgefunden haben.

Erst gegen 15 Uhr, so berichtet Stefanie Ostermann in einer Mail an die Redaktion, habe sich so langsam Entspannung breit gemacht: 168 Impfdosen sind da an die Bewohner und das Personal der Einrichtung verspritzt.

„Wir waren bestens vorbereitet“, resümiert Stefanie Ostermann am späten Nachmittag schließlich. Vorbereitet hatte den Tag der Impfung die Pflegedienstleiterin Katharina Weitzel. Wenn irgendwelche Unklarheiten aufkamen, so Ostermann, stand sie sofort zur Stelle, um zu helfen.

168 Impfdosen sind verspritzt worden

Das Personal der Einrichtung unter der Leitung von Klaus Starke sei in volle Stärke „Schulter an Schulter“ vor Ort gewesen, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Ortsansässige Ärzte, so erklärt sie weiter, haben die Bewohner und das Personal dann geimpft. 168 Impfdosen sind am Montag so insgesamt verspritzt worden.

In dem Altenwohnhaus St. Mauritius hat es in den vergangenen Monaten noch keinen einzigen Coronafall gegeben, wie Einrichtungsleiter Klaus Strake in der vergangenen Woche erklärt hatte. Keine Selbstverständlichkeit, wenn man nur in die Nachbarorte schaut. In Selm oder in Olfen hat es immer wieder Fälle in vergleichbaren Einrichtungen gegeben. Den Alltag hat das Virus in dem Altenwohnheim natürlich dennoch sehr verändert.

Die Bilanz nach dem ersten Impf-Montag fällt jetzt entsprechend positiv aus. „Bei der zweiten Impfung werden wir etwas weniger aufgeregt sein und den Tag entspannter, aber dennoch wachsam angehen können“, erklärt Stefanie Ostermann in ihrer Mail an die Redaktion. Und weiter: „Ein kleiner, kaum spürbarer Piks und wir kommen dem Ziel, Corona ins Aus zu schicken, ein wenig näher.“

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Marie Rademacher

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