Gemeinde Nordkirchen setzt auf weiteren Baustein für mehr E-Mobilität

E-Mobilität

Die Gemeinde Nordkirchen hat ihren Elektro-Fuhrpark weiter aufgerüstet. Darunter sind jetzt zwei Fahrzeuge, die bereits für große Freude gesorgt haben.

Nordkirchen

, 05.12.2020, 14:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Gemeinde Nordkirchen fährt elektrisch. Kai Witteler (v.l., Radsport Witteler), Janine Eßmann, Michael Reher, Michael Lepper, Manuel Lachmann und Bürgermeister Dietmar Bergmann (Gemeinde Nordkirchen) stellen E-Lastenrad und E-Scooter vor. Sie ergänzen den Elektrofuhrpark der Gemeinde.

Die Gemeinde Nordkirchen fährt elektrisch. Kai Witteler (v.l., Radsport Witteler), Janine Eßmann, Michael Reher, Michael Lepper, Manuel Lachmann und Bürgermeister Dietmar Bergmann (Gemeinde Nordkirchen) stellen E-Lastenrad und E-Scooter vor. Sie ergänzen den Elektrofuhrpark der Gemeinde. © Anne Büscher

Das Thema Mobilität ist in der Gemeinde Nordkirchen ein Großes. Und die Elektromobilität ist einer der Bausteine auf dem Weg, die Gemeinde zukunftsfähig zu machen. Bereits im März 2020 hatte die Gemeinde Nordkirchen einen zweiten E-Golf als Ersatz für den bisherigen Toyota Yaris angeschafft. Seit einigen Tagen stehen nun auch ein E-Lastenrad und ein E-Scooter für Dienstfahrten zur Verfügung.

Kai Witteler vom gleichnamigen Radsportgeschäft aus Nordkirchen hatte dem Bauhof im Sommer für eine Woche ein Lastenrad zum Testen bereitgestellt, teilt die Gemeinde Nordkirchen mit. Begeisterung sei das Ergebnis gewesen. „Denn dank der großen Transportbox können Werkzeuge und kleine Ersatzteile direkt mitgenommen werden“, erklärt Gemeindesprecherin Anne Büscher in einer Pressemitteilung.

70-prozentige Förderung

Mit einer 70-prozentige Förderung vom Land NRW hat die Gemeinde das E-Lastenrad nun bei Radsport Witteler gekauft. Das Lastenrad wird überwiegend am Bauhof der Gemeinde für Reparatur- und Kontrollfahrten zum Einsatz kommen, zum Beispiel zur Spielplatzkontrolle. Bei Bedarf könne es aber auch von den anderen Fachbereichen gefahren werden.

Bürgermeister Dietmar Bergmann freut sich über die Erweiterung des gemeindlichen Elektrofuhrparks: „Egal ob für kürzere oder längere Fahrten, mit unserer umweltfreundlichen E-Flotte sind wir mittlerweile gut aufgestellt. Wir möchten so die emissionsarme Mobilität vorantreiben und ein Vorbild für unsere Bürgerinnen und Bürger sein“.

Gut für kurze Dienstfahrten

„Der kleinere E-Scooter stellt insbesondere für kurze Dienstfahrten eine gute und ebenfalls klimafreundliche Alternative dar“, erläutert Klimaschutzbeauftragte Janine Eßmann. Sie ist seit Sommer dieses Jahres als Klimaschutzbeauftragte für die Gemeinde Nordkirchen tätig. Ihr Ziel ist es unter anderem, Menschen für den Umstieg aufs Fahrrad zu begeistern.

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Janine Eßmann befindet sich mit diesem Anliegen in guter Gesellschaft. Der ADAC hat immer wieder betont, dass es aus zwei wesentlichen Gründen besser ist, für kurze Strecken auf das Auto zu verzichten. Erstens, weil ein Auto bei kaltem Motor am meisten Sprit verbrauche. Um gleichmäßig zu laufen, benötige zumindest der Ottomotor in der Warmlaufphase ein fetteres Gemisch (mit höherem Kraftstoffanteil) als bei optimaler Betriebstemperatur.

Zweitens: Weniger Spritverbrauch bedeute auch weniger CO2-Ausstoß.

Kontakt zur Klimaschutzbeauftragten im Rathaus: Janine Eßmann, Tel. (02596) 917-244; janine.essmann@gemeinde.nordkirchen.de

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