Gewerbegebiet Südkirchen: Deshalb sind Gewerbegrundstücke in der Gemeinde so beliebt

mlzGewerbegrundstücke

Wo in Südkirchen früher Weide war, ist heute ein Gewerbegebiet. Es kommt einem so vor, als ob sich östlich der Cappenberger Straße fix Betriebe angesiedelt haben. Der Eindruck täuscht nicht.

Südkirchen

, 29.07.2019, 13:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

Innerhalb weniger Jahre hat sich das Gewerbegebiet an der Wilhelm-Raiffeisen-Straße gefüllt. Ist es voll? Gibt es noch freie Flächen? Und: Was bringt die Zukunft in Sachen Gewerbeansiedlungen? Wir klären die wichtigsten Fragen.

? Gibt es noch freie Flächen für interessierte Betriebe?

„Zurzeit gibt es keine freien Flächen mehr“, sagt Nordkirchens Wirtschaftsförderer Manuel Lachmann auf Anfrage der Redaktion.

? Wie groß ist das Gewerbegebiet?

Das Gebiet sei 2,5 Hektar groß, so Lachmann.

? Wie viele Betrieb sind insgesamt jetzt im Gewerbegebiet?

„Insgesamt sind es neun Betriebe“, berichtet der Wirtschaftsförderer.

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? Wie ist die Aufteilung der Betriebe?

Es handele sich um zwei Betriebserweiterungen, eine Betriebsverlagerung und sechs Neuansiedlungen.

? Wie lange hat es gedauert, bis der jetzige Stand der Betriebe erreicht wurde?

Vier Jahre hat es gedauert.

? Wie viele davon sind von auswärts gekommen und wie viele haben sich innerhalb der Gemeinde Nordkirchen umorientiert und Südkirchen als Standort gewählt?

Von auswärts kamen fünf Betriebe. Innerhalb des Gemeindegebiets haben sich vier Betriebe (inklusive der Erweiterungen) umorientiert.

? Wie bewertet die Gemeindespitze diese Entwicklung?

„Es ist natürlich sehr wichtig und schön, dass sich auch Gewerbebetriebe von außerhalb in der Gemeinde und auch in Südkirchen ansiedeln“, erklärt Bürgermeister Dietmar Bergmann im Gespräch mit der Redaktion. „Insoweit ist es schon ein Vermarktungserfolg und zeigt, dass wir für auswärtige Betriebe interessant sind.“

? Wie ist solch ein Erfolg möglich geworden?

„Ich glaube, dass die Schnittstelle zwischen Ruhrgebiet und Münsterland auch ein interessanter Standortfaktor ist. Außerdem versuchen wir durch weiche Standortfaktoren, wie aktuell beispielsweise die sechswöchige Ferienbetreuung, die für Arbeitnehmer wichtig ist, die Attraktivität zu steigern“, führt der Bürgermeister aus.

? Wie sieht es in Nordkirchen perspektivisch in Sachen Gewerbegebiete aus?

Dietmar Bergmann dazu: „Da auch in Nordkirchen fast alle Gewerbegrundstücke veräußert sind, gibt es verwaltungsintern gerade Überlegungen wo ein weiteres Gewerbegebiet entstehen kann.“

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