Gründerhof in Nordkirchen: Wann er fertig sein soll und wer einziehen wird

mlzNeues Bürogebäude

Der neue Gründerhof an der Lüdinghauser Straße nimmt immer mehr Gestalt an. Schon bald sollen die Büroräume bezugsfertig sein. Ein Mieter ist auch schon gefunden.

Nordkirchen

, 18.11.2020, 14:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Bau des neuen Gründerhof im Gewerbegebiet Ermener Straße schreitet voran. In den vergangenen drei Wochen hat der Neubau hinter dem Euronics-Markt an der Lüdinghauser Straße sichtbar Form angenommen. Bald sollen die rund 750 Quadratmeter Büroräume mit Leben gefüllt werden, kündigt Investor Josef Wannigmann an. Im Gespräch mit der Redaktion erklärt Wannigmann außerdem, wie sich der Gründerhof von der ursprünglichen Planung unterscheidet.

Ein Blick zurück: Vor ziemlich genau zwei Jahren, am 6. Dezember 2018, hat die Nordkirchener Verwaltung im Ausschuss für Bauen und Planung zum ersten Mal die Pläne vorgestellt, auf der freien Fläche im Gewerbegebiet Ermener Straße einen kleinen Gründerhof zu bauen. Das Gebäude sollte zu einem Teil aus einem Bürokomplex bestehen. Hier sah die Gemeinde von Anfang an die Möglichkeit, zusätzlichen Platz für Start-ups aus dem Digitalcampus zu schaffen.

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Der zweite Teil des Gebäudes sollte aus mehreren Garagen bestehen. Kleine Handwerksbetriebe hätten hier mit ihren Fahrzeugen und der Werkstatt einziehen können. Dafür wäre in der Garage Platz gewesen. Darüber wäre ein angeschlossenes Büro für die administrativen Aufgaben gewesen. Die Idee dafür hatte Wannigmann in den Niederlanden gesehen, wie er berichtet. Aus seiner Sicht sei diese Form der Gewerberäume ideal für kleine Ein-Mann-Betriebe.

Im ersten Schritt seien die Garagen allerdings nicht vorgesehen, sagt Wannigmann. Die beiden Investoren - Josef und sein Sohn Frank Wannigmann - wollen zunächst die Büroräume realisieren.

In dieser Woche werde die dritte und damit oberste Etage geliefert und montiert, kündigt Wannigmann an. Die Elemente bestehen aus Holz, erklärt er. Auch die Fassade des Bürogebäudes werde eine Holzoptik bekommen. Bereits Mitte November wurden der Aufzugschacht für die drei Geschosse und die Betontreppen mit einem 80 Tonnen schweren Kran eingebaut worden. Das Dach soll begrünt werden, wenn der Bau abgeschlossen ist.

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Das soll im besten Fall am 1. März oder 1. April 2021 sein, sagt Wannigmann. „Wir müssen gucken, wie der Winter wird“, fügt er allerdings hinzu. Sorgen, Mieter für die Büroräume zu finden, müssen sich die Investoren jedenfalls nicht machen. Mit dem Digitalcampus sei bereits ein Mieter gefunden, der die Büros anmieten wolle, sagt Josef Wannigmann.

Ob die ursprüngliche Idee der Werkstatt-Garagen noch umgesetzt wird, kann er indes noch nicht absehen. „Vielleicht kommt das noch“, sagt der Investor. Er wolle jetzt einen Schritt nach dem anderen machen. Wenn die Nachfrage da ist, könnte neben dem Neubau auch ein weiteres Bürogebäude entstehen. Final entschieden ist dies aber noch nicht.

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