Im Ausschuss geht's um Bits und Euros

NORDKIRCHEN Ums liebe Geld ging es gestern im Ausschuss für Fremdenverkehr, Wirtschaftsförderung und Soziales (Frewiso). Erst um das Geld des Bürgermeisters und dann um das seiner Gemeinde.

von Von Matthias Münch

, 29.01.2008, 20:11 Uhr / Lesedauer: 2 min

Über das Geld der Gemeinde, das 2008 im Zuständigkeitsbereich des Frewiso-Ausschusses ausgeben werden soll, gab es keine Diskussion. Die Politiker hatten keine Bedenken zu den betreffenden Haushaltsstellen. Lediglich ein Sperrvermerk über 500 für den Zuschuss an Altenbegegnungsstätten sollte auf Antrag von CDU-Fraktionschef Leo Geiser aufgehoben werden. Dem stimmten alle zu. Bei der Gesamtabstimmung enthielt sich dann die Gruppe aber, weil sie noch grundsätzlichen Beratungsbedarf zum Haushalt hat. Die sieben CDU-Vertreter im Ausschuss stimmten zu.

Über das Geld der Gemeinde, das 2008 im Zuständigkeitsbereich des Frewiso-Ausschusses ausgeben werden soll, gab es keine Diskussion. Die Politiker hatten keine Bedenken zu den betreffenden Haushaltsstellen. Lediglich ein Sperrvermerk über 500 für den Zuschuss an Altenbegegnungsstätten sollte auf Antrag von CDU-Fraktionschef Leo Geiser aufgehoben werden. Dem stimmten alle zu. Bei der Gesamtabstimmung enthielt sich dann die Gruppe aber, weil sie noch grundsätzlichen Beratungsbedarf zum Haushalt hat. Die sieben CDU-Vertreter im Ausschuss stimmten zu.

Breitbandverkabelung nötig

Ausführlicher diskutierte der Ausschuss einmal mehr über eine bessere Versorgung der Schlossgemeinde mit schnellen Internetzugängen. In manchen Teilen gibt es noch extrem langsame Anschlüsse mit nur 0,6 Megabit. Alle waren sich darüber einig, dass dies kein Dauerzustand bleiben dürfe, zumal manche Firmen ihre Ansiedlung in Nordkirchen von einer schnellen Netzanbindung abhängig machen.

Bauamtsleiter Josef Klaas stellte klar, dass man von der Telekom keine Auskünfte bekomme, wann mit einer besseren Versorgung zu rechnen sei. Er verwies auch noch einmal auf mögliche Alternativen, etwa das Breitbandnetz, das die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) im Kreis zusammen mit der Firma NDIX realisieren möchte. Auch gebe es von der Firma Vodafone Überlegungen, ein UMTS-Funknetz als Alternative zum Kabelnetz aufzubauen.

Dornröschenschlaf muss beendet werden

 Jeder mögliche Investor braucht allerdings Informationen über den Bedarf in Nordkirchen und seinen Ortsteilen. Deshalb verständigte man sich im Ausschuss darauf, die WFG und die Firma NDIX zur nächsten Sitzung einzuladen. Sie könnten berichten, was sie bisher geplant haben. Und sie könnten die Gemeinde auch beraten, wie sie am besten die nötigen Daten über den Bedarf ihrer Einwohner und Firmen ermitteln kann. UWG-Fraktionschef Heinz-Jürgen Lunemann sprach allen Kommunalpolitikern in Sachen Internet aus dem Herzen: "Wir müssen raus aus dem Dornröschenschlaf."

Lesen Sie jetzt