Kein Limit auf Alter Ascheberger Straße

NORDKIRCHEN Die geforderte Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Alten Ascheberger Straße war am Donnerstag noch einmal Thema im Bauausschuss.

von Von Matthias Münch

, 14.09.2007, 17:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Verkehrskontrolle belegte am Wochenende: die Biker sind besser als ihr Ruf.

Die Verkehrskontrolle belegte am Wochenende: die Biker sind besser als ihr Ruf.

Dabei seien insgesamt 89 Fahrzeuge gemessen worden (55 PKW und 34 Kräder). Zwei Motorräder waren schneller unterwegs als 100 km/h. Sieben Fahrzeuge sind mit einem Tempo zwischen 90 und 100 km/h gemessen worden. Diese Ergebnisse reichen der Straßenverkehrsbehörde nicht, um die geforderte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h zu veranlassen.

Dabei seien insgesamt 89 Fahrzeuge gemessen worden (55 PKW und 34 Kräder). Zwei Motorräder waren schneller unterwegs als 100 km/h. Sieben Fahrzeuge sind mit einem Tempo zwischen 90 und 100 km/h gemessen worden. Diese Ergebnisse reichen der Straßenverkehrsbehörde nicht, um die geforderte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h zu veranlassen.

Die Behörde teilte mit, dass laut Straßenverkehrsordnung nur dort Verkehrszeichen anzuordnen sind, wo dies aufgrund der besonderen Umstände zwingend geboten ist, wenn sich dort vor allem gehäuft Unfälle ereignet hätten. Nach der vorliegenden Unfallanalyse habe es keine durch zu hohes Tempo verursachten Unfälle gegeben.

Zwei Unfälle

Diese Aussage der Straßenverkehrsbehörde war jedoch nur bis zum Wochenende der Radarkontrollen richtig. Denn einen Tag vorher, am Freitag (20. Juli) verletzte sich ein Kradfahrer bei einem Unfall leicht. Und am 22. Juli, dem Sonntag danach, wurde ein Motorradfahrer sogar sehr schwer verletzt. Deshalb forderte SPD-Ratsherr Bernd Grotekemper in der Bauausschusssitzung, in Sachen Tempobegrenzung an der Alten Ascheberger Straße am Ball zu bleiben. Außerdem seien die Kontrollen am 21. Juli recht wertlos gewesen, weil sie vorher in verschiedenen Medien öffentlicht angekündigt worden waren.

Bürgermeister Drebing sah seine Möglichkeiten allerdings erschöpft. Das Straßenverkehrsamt habe den Nordkirchener Vorstoß zurück gewiesen. Es werde seine Haltung erst dann revidieren, wenn sich die Unfallsituation auf der Straße ändere. Drebing empfahl den Bürgern, die eine Geschwindigkeitsbegrenzung wollen, sich damit an den Kreistag in Coesfeld zu wenden. Möglicherweise lasse sich uf diesem Weg etwas erreichen.

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