Keine Mehrheit für Tempo 30-Zone im ganzen Ortskern

NORDKIRCHEN Völlig unerwartet fand die Einführung einer Tempo 30-Zone im Nordkirchener Ortskern am Donnerstag keine Mehrheit im Bauausschuss. Diesmal verliefen die Fronten aber nicht scharf zwischen CDU-Fraktion und Gruppe Pro Nordkirchen.

von Von Matthias Münch

, 12.03.2009, 20:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

Höhere Unfallgefahr? Genau dies lehnt die SPD ab, weil die Aufhebung der bisherigen Vorfahrtsregelungen die Unfallgefahr erhöhe. Bernd Grotekemper beantragte, statt einer kompletten Zone das Tempo dort auf 30 zu reduzieren, wo es diese Regelung noch nicht gibt: auf der Schloß- und der Mühlenstraße. Die Vorfahrtsregeln sollten aber beibehalten werden.

Höhere Unfallgefahr? Genau dies lehnt die SPD ab, weil die Aufhebung der bisherigen Vorfahrtsregelungen die Unfallgefahr erhöhe. Bernd Grotekemper beantragte, statt einer kompletten Zone das Tempo dort auf 30 zu reduzieren, wo es diese Regelung noch nicht gibt: auf der Schloß- und der Mühlenstraße. Die Vorfahrtsregeln sollten aber beibehalten werden.

Dem widersprach Bürgermeister Friedhard Drebing: Auf der Bergstraße zeige sich, dass eine bloße Tempo 30-Regel nicht viel bringe. Der Verkehr werde erst dann langsamer, wenn die Autofahrer vorsichtig fahren müssen, weil überall rechts vor links gilt.

Durchsetzen konnte sich am Ende niemand. Doch ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Denn im Rat hätten CDU und Grüne eine Mehrheit. Sie könnten die Verwaltung beauftragen, eine durchgehende Tempo 30-Zone beim Straßenverkehrsamt zu beantragen.

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