Kommentar zur Wahl in Nordkirchen: „Macht was draus!“

mlzMeinung

Deutliche Zustimmung für Bürgermeister Dietmar Bergmann und eine klare Richtung für den Rat: Die Bürger haben bei der Kommunalwahl klar entschieden. Jetzt liegt es an den Parteien.

Nordkirchen

, 14.09.2020, 07:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Er sehe das Ergebnis auch als Bestätigung seiner bisherigen Arbeit, sagte ein sichtlich erleichterter Dietmar Bergmann am Sonntagabend. Deutlicher als mit einem Wahlergebnis von 90 Prozent konnten die Wähler dem Bürgermeister nicht zustimmen. Für Bergmann ist es aber auch das Signal, am Ball zu bleiben, bei den Projekten, die in nächster Zeit für die Gemeinde wichtig werden. Da ist zum Beispiel das Hallenbad, was schmerzlich fehlt. Allem voran, damit Nordkirchener Kinder verlässlich Schwimmen lernen können. Da wäre aber auch das Mobilitätskonzept, das die Gemeinde bereits auf den Weg gebracht hat und das dringend umgesetzt werden muss. Sei es, um Lücken in den Radwegenetzen endlich zu schließen, oder um moderne, klimafreundliche Mobilität innerhalb der Gemeinde und in die Nachbarkommunen zu ermöglichen - jenseits des Autos. In der Pflicht sind hier aber auch die Parteivertreter im zukünftigen Rat, die Themen, wie Mobilität und Klimaschutz sehr präsent in ihre Wahlprogramme geschrieben haben.

Wie wichtig vielen Nordkirchenern diese Themen sind, zeigt das starke Ergebnis der Grünen. Von denen wiederum werden in den kommenden fünf Jahren neue Ideen gefordert, die auch Mehrheiten finden müssen. Fest steht: Das Politikgeschehen in der Gemeinde ist anders - spannender - geworden. Die Arbeitsaufträge an die Parteien sind klar: Macht was draus!

Lesen Sie jetzt