Kreis Coesfeld rückt Eichenprozessionsspinner zu Leibe - aber nicht überall

Eichenprozessionsspinner

Der Kreis Coesfeld beginnt bald mit der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Allerdings mit Einschränkungen.

Nordkirchen, Olfen

, 29.04.2021, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ab Mai beginnt der Kreis Coesfeld wieder mit der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners.

Ab Mai beginnt der Kreis Coesfeld wieder mit der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. © Kreis Coesfeld

Anfang Mai wird der Kreis Coesfeld mit dem Ausbringen eines biologischen Insektizids zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners am Baumbestand entlang der Kreisstraßen beginnen. Das teilt die Kreis-Pressestelle mit.

Zum Abschluss der Maßnahme werden demnach ab etwa Ende Mai an hochfrequentierten Bereichen wie Schulen, Kindergärten, Sportstätten und Bushaltestellen entlang von Kreisstraßen die Eichenprozessionsspinner mit den Nestern abgesaugt und entsorgt. Von Mai bis in den August leben die behaarten Raupen des Schmetterlings an den Eichen in Nestern. Das Einatmen der Brennhärchen könne schwere gesundheitsschädliche Folgen beim Menschen haben.

Keine flächendeckende Bekämpfung

Durch die klimatischen Veränderungen in unseren Breitengarden nehme die Population des Eichenprozessionsspinners stetig zu. Mit dem Bekämpfungsverfahren gegen die Raupe habe der Kreis Coesfeld in den letzten beiden Jahren bereits positive Erfahrungen gemacht und setze nun die Methode fort. Im Kreisgebiet stehen entlang von Kreisstraßen rund 2.400 Eichen. Der Kreis Coesfeld weist jedoch daraufhin, dass eine flächendeckende Bekämpfung nicht möglich sei.

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Für eventuell auftretende Behinderungen durch die Arbeiten bittet die Abteilung Straßenbau und -unterhaltung des Kreises Coesfeld die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

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